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Sinti und Roma - Romani Rose über aktuellen Antiziganismus

Aufklärung führt zum Ziel

Von 
nina
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Oftersheim. Romani Rose setzt sich seit Jahrzehnten für die Bürgerrechte der Sinti und Roma ein. Seit 1982 – der Gründung des Zentralrats – ist er dort Vorsitzender. Heimisch fühlt er sich nicht nur in Deutschland – sondern ganz besonders in Oftersheim, wo er schon seit 40 Jahren mit seiner Familie lebt.

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Ihn bewegt die Geschichte des Nationalsozialismus besonders, weil in dieser Zeit viele Familienangehörige sterben mussten. Sein Vater und Onkel haben überlebt. Ihre Erzählungen sind mit ein Grund, warum er sich für Minderheiten stark macht.

Romani Rose setzt sich für die Rechte der Sinti und Roma ein. © dpa

Auch heutzutage sieht der nun 75-Jährige noch Antiziganismus und Antisemitismus, der in den Köpfen einiger Menschen brodelt. „Nach dem Jahr 1945 war die Ideologie des Nationalsozialismus ja nicht einfach zu Ende. Wir wurden befreit und es gibt eine beispielhafte Verfassung. Trotzdem lösten sich der Antiziganismus und Antisemitismus nicht einfach auf“, erklärt er im Gespräch mit unserer Zeitung. Durch die Krisenzeit sei die Fremdenfeindlichkeit angestiegen, dem will er mit viel Aufklärung – besonders in Schulklassen – entgegenwirken. nina

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