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Einfach mal Danke sagen

Von 
Ralf Strauch
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Im Rhein-Neckar-Kreis sorgen 54 Freiwillige Feuerwehren mit zahlreichen Ehrenamtlichen für den Schutz der Bevölkerung. Dass es kein Helfer zu viel ist, wird bei den Wetterkapriolen mit Starkregen und dem aktuellen Hochwasser am Rhein besonders deutlich. In Brühl beispielsweise ist wegen der Flutwelle die Wache der Wehr rund um die Uhr besetzt, um möglichst schnell eingreifen zu können, wenn der Rhein Menschen oder deren Eigentum bedroht. Die Männer und Frauen helfen in ihren Heimatgemeinden und rücken ganz selbstverständlich auch aus, wenn es gilt, woanders zu unterstützen. Etwa die Altlußheimer und Hockenheimer Kameraden in den Notstandsgebieten der Eifel oder in Nordrhein-Westfalen.

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Die ehrenamtlichen Helfer sind in ständiger Rufbereitschaft, setzen sich Gefahrensituationen aus und verzichten auf ihre Freizeit. Seit über 120 Jahren sind sie die ersten Ansprechpartner bei Notfällen – an jedem Tag der Woche, rund um die Uhr. Das möchte nicht jeder machen. Doch ohne diese Helfer der Feuerwehr würde es schnell brenzlig.

Warum engagieren sich die Frauen und Männer der Wehren derart? Aus Überzeugung für den Dienst am Nächsten. Wer ehrenamtlich anderen in einer Notsituation beisteht, leistet einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt eines Gemeinwesens. Er erlebt Gemeinschaft und stiftet Gemeinsinn.

Und das ist sicher nicht immer einfach, nicht alles im Einsatz lässt sich leicht so abschütteln. Die Schwerverletzten, die Eingeklemmten in den Autowracks, die Menschen die vor den Trümmern ihrer Existenz stehen, und noch viele schlimme Dinge mehr, die man sich gar nicht vorstellen will. Natürlich: Nicht jeder Einsatz führt die Helfer emotional ans Limit – aber sehr viele.

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Wie wenig selbstverständlich dieses ehrenamtliche Engagement ist, zeigt sich bei der Nachwuchssuche für die Freiwilligen Feuerwehren. Problematisch ist auch, dass immer weniger Arbeitgeber ihre Mitarbeiter für solch ein Amt freistellen wollen.

Wenn es allerdings gut bei den Wehren läuft, spiegelt sich das im Alltag der Städte und Gemeinden wider. Nicht nur bei den Notfällen, sondern beispielsweise auch bei der Absicherung der Martins- und Sommertagszüge.

Wer will, dass all das auch künftig funktioniert und ihm im Ernstfall Retter zu Hilfe eilen, kann selber helfen: Er kann spenden, Angestellte freistellen oder mitmachen. Die Feuerwehren sorgen dafür, dass wir alle uns etwas sicherer fühlen können. Dafür möchte ich einfach mal Danke sagen.

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