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Gedenkfeiern - Am Jahrestag der Reichspogromnacht

Erinnerung wachhalten

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sz
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Schwetzingen/Hockenheim/Speyer. Sowohl auf dem jüdischen Friedhof der Stadt als auch am Gedenkstein in der Zeyherstraße erinnerten Menschen in Schwetzingen an die Reichspogromnacht vor 83 Jahren. Rund 20 Schüler des Hebel-Gymnasiums skizzierten dabei das Leben mehrerer jüdischer Familien in der Stadt.

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In Hockenheim gestalteten Konfirmanden einen Gedenkgottesdienst in der evangelischen Kirche mit, zu dem die christlichen Kirchen in Hockenheim und der Arbeitskreis Jüdische Geschichte Hockenheim in Zusammenarbeit mit der Stadt eingeladen hatten. An den Gottesdienst schloss sich ein stilles Gedenken am Mahnmal Gurs in der Ottostraße an. Zur Erinnerung an die Hockenheimer Jüdinnen und Juden wurden kleine Steine auf den Gedenkstein gelegt.

„Die Reichspogromnacht zeigt die hässliche Fratze der Gewalt und Ausgrenzung“, sagte Generalvikar Andreas Sturm bei der Gedenkveranstaltung am Platz der alten Synagoge zur Erinnerung an die Novemberpogrome 1938 in Speyer, zu der der Stadtverband des Deutschen Gewerkschaftsbunds aufgerufen hatte. sz

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