Alle kennen das Warnsignal

Von 
Fred
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Hallo Kinder! Wenn sich jemand verletzt hat, braucht er ganz schnell Hilfe, das ist klar. Wenn ein Arzt oder ein Sanitäter ganz rasch zu einem Unfallort kommen muss, ist es am besten, wenn ihm alle den Weg frei machen. Sonst muss der Krankenwagen ja ständig anhalten oder langsam fahren. Aber natürlich muss der Fahrer aufpassen, dass er selbst keinen Unfall hat, sonst kommt die Hilfe noch später oder gar nicht an. Damit alle Auto- und Fahrradfahrer und Fußgänger wissen, dass sie aus dem Weg bleiben müssen, haben Krankenwagen, aber auch Polizei und Feuerwehr ein ganz lautes Signalgeräusch: das Martinshorn. Das habt ihr sicher auch schon oft gehört. Wenn es ganz nah kommt, muss ich mir meine Ohren zuhalten, weil die sonst richtig wehtun, denn ein Fuchs hat ja ein gutes Gehör. Aber habt ihr euch schon einmal gefragt, woher der Name kommt? Mit St. Martin, der seinen Mantel mit einem armen Mann geteilt hat, hat es nichts zu tun. Oft heißen Dinge so wie die Menschen, die sie erfunden haben. Das Martinshorn hat seinen Namen von einer Firma, die einem Mann namens Max B. Martin gehört hat. Seine Fabrik hat Instrumente hergestellt, mit denen man auch Musik machen konnte, zum Beispiel Jagd- und Waldhörner. 1932 hat die Firma Martin zusammen mit Feuerwehr- und Polizeidienststellen ein Horn entwickelt, das unverwechselbare Töne gespielt hat, die allen zeigten, dass sie aufpassen müssen, weil ein Fahrzeug näher kommt, dem man Platz machen muss, weil sie zu einer wichtigen Aufgabe unterwegs sind. Natürlich kennt ihr alle die Töne, die dabei herauskommen: „Tatü, tata“. Wisst ihr, was spannend ist: Die Firma gibt es immer noch, und zwar ganz in eurer Nähe: in Philippsburg.