Am 1. Mai wird nicht gearbeitet

Von 
Fred
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Hallo Kinder, normalerweise helft ihr am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, fleißig mit beim Baumaufstellen oder feuert eure Eltern an, wenn sie den Baum vereint in den Himmel ziehen. Dieses Jahr ist alles etwas anders. Auch die Feierlichkeiten zum 1. Mai müssen wegen der Corona–Pandemie ausfallen. Das finde ich wirklich sehr schade, aber die Gesundheit geht natürlich vor. Aber warum nennt man den 1. Mai eigentlich „Tag der Arbeit“? Heutzutage ist dieser Tag ein Feiertag, an dem die Eltern nicht zur Arbeit müssen. Vor vielen Jahren setzten sich unsere Vorfahren für bessere Bedingungen auf der Arbeit ein, denn die waren nicht immer so wie heute. Die Papas mussten sehr lange pro Tag arbeiten, um genug Geld für ihre Familien zu verdienen. In Amerika gingen am 1. Mai 1886 zum ersten Mal über 340 000 Arbeiter auf die Straße, um zu zeigen, dass sie mit der Situation nicht einverstanden waren. Und auch in Deutschland ließ man es sich nicht mehr länger gefallen und legte die Arbeit nieder. Das kam leider nicht so gut an – Fabriken drohten mit Kündigungen. Jahre später zahlte sich der Einsatz aus. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Arbeitszeit in Deutschland auf acht Stunden pro Tag gekürzt, so ist es heute noch.