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Dann ist es höchste Zeit

Von 
Fred
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Hallo Kinder! „Es ist fünf vor zwölf!“ hat gestern ein Mensch im Radio gesagt. Ich habe dann auf die Uhr geschaut – es war viel, viel später. Mein Papa hat mir dann erklärt, dass diese Uhrzeit eine Metapher sei. Also ein Bild, das eine Situation klar verdeutlichen soll. Wenn ihr Menschen also davon sprecht, dass es fünf vor zwölf ist, dann soll das ausdrücken, dass höchste Dringlichkeit besteht, ein bestimmtes Problem in Angriff zu nehmen. Aber, wo kommt das her? Papa meint, das hängt unter anderem mit den Handwerkern zusammen, die pünktlich um zwölf Uhr Mittagspause machen wollten. Und das erklärte er mir dann mit einer Geschichte. Wenn früher Turm- oder Glockenbaumeister und deren Arbeiter auf einem Kirchturm arbeiteten und auf den wackeligen Holzgerüsten balancierten, dann wurde es um fünf vor zwölf schleunigst Zeit, das Gerüst zu verlassen. Denn beim Mittagsläuten klingen die Glocken besonders heftig. War man dann nicht vom Gerüst runter, dann konnte einen entweder der Schalldruck der Kirchenglocke runterwehen oder man hätte einen bleibenden Gehörschaden davongetragen. Der Meister rief deshalb zuvor immer „fünf vor zwölf!” und schlug eine kleinere Glocke an – und dann verließen alle fluchtartig das Gerüst.

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