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Den Freund umarmen

Von 
Fred Fuchs
Lesedauer: 
"Auf Tuchfühlung gehen": Eine Umarmung unter Freunden oder dem Partner gehört dazu, um seine Zuneigung auszudrücken. © Pixabay

Hallo Kinder!

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Soll ich euch was Aufregendes erzählen? Ich treffe mich morgen seit langer Zeit wieder mit meinem Freund, dem Storch Rudi Rotbein. Ich bin ganz aufgeregt und auch ein bisschen nervös, weil ich ihn schon so lange nicht mehr gesehen habe! Das habe ich meinem Opa erzählt und dann hat er etwas ganz Komisches zu mir gesagt: „Na, wenn ihr dann gemeinsam wieder auf Tuchfühlung geht, wird das schon klappen.“

Das habe ich erst mal nicht verstanden. Was heißt denn bitte auf Tuchfühlung gehen? Mein Opa hat mir dann erklärt, dass das eine Redewendung, also so eine Art Sprichwort, ist. Diese Redewendung benutzt man, wenn man jemanden kennenlernt oder wieder vorsichtig Kontakt aufnimmt. Auf Tuchfühlung heißt auch, wenn man körperlichen Kontakt mit jemandem hat. Zum Beispiel wenn du deinen besten Freund nach langer Zeit wieder umarmst. Der Spruch kommt aus der Soldatensprache: Beim Antreten stehen die Soldaten so nah aneinander, dass die Tücher ihrer Uniformen sich gegenseitig berühren. Sie gehen also „auf Tuchfühlung“.

Den Spruch kann man auch beim Sport benutzen, wenn der Hintere so schnell wird, dass er den Abstand zu dem Ersten verringert und ihn einholt. Das muss ich Rudi erzählen, wenn ich ihn morgen wiedersehe. . .

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Redaktion

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