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Eine Gabe für den Erfolg

Von 
Fred Fuchs
Lesedauer: 
Woher kommt das Sprichwort "auf einen grünen Zweig kommen"? © Pixabay

Hallo Kinder!

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Als ich gestern mit Harry Hase über die Wiesen tobte, kam sein Papa vorbei. Er schaute etwas böse und fragte Harry: „Wolltest du nicht noch lernen?“ Als Harry sagte, er würde das später noch kurz machen, sagte sein Papa: „Damit kommst du in der Schule auf keinen grünen Zweig, mein Sohn!“

Weil wir nicht genau wussten, was er damit meint, haben wir ihn gefragt, was Harry denn mit einem grünen Zweig soll – er geht ja nicht auf die Baumschule. Da hat sein Papa erklärt, dass es sich um eine Redensart handelt. Man will damit sagen, dass jemand mit seinen Versuchen, etwas zu machen, keinen Erfolg haben wird. Erklärt hat er uns das mit Gärtnern und Bauern. Nur wenn die sich richtig Mühe geben, dann sprießt bei ihnen das Grün aus den Pflanzen, mit wenig Mühe gibt es eben keinen grünen Zweig.

Es gibt aber auch noch eine andere Erklärung. Vor 400 Jahren, also vor langer, langer Zeit, gab es den Brauch, dass Menschen, die ein Grundstück gekauft haben, einen grünen Zweig in den Boden gesteckt bekamen – das galt als Glückssymbol. Denn nach damaliger Meinung würden die auf diesem Grundstück wohnenden Geister dem neuen Besitzer nach dieser Gabe Glück und Wohlstand bringen. Wer arm war und sich kein Grundstück leisten konnte, schaffte es deshalb auch nie, auf einen grünen Zweig zu kommen.

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Redaktion

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