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Sommerferien

Zelten mal anders: Übernachtungstipps in Rheinland-Pfalz

Die Sommerferien in Baden-Württemberg haben begonnen – doch nicht jeder möchte oder kann in den sechs Wochen auch ins Ausland fahren. Wenn dann der heimische See zu langweilig wird oder doch mal ein Wochenend-Trip her soll, dann gibt es auch in der näheren Umgebung tolle Möglichkeiten, einen abenteuerlichen und besonderen Kurzurlaub zu erleben.

Von 
Christina Eppel
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In Runkel an der Lahn bietet der Campingplatz Übernachtunsmöglichkeiten im Tipi. Besonders gerne werden diese auch von Kanufahrern auf der Lahn genutzt. Die Lahn gehört zu den beliebtesten Kanu- und Paddelflüssen Deutschlands: Schöne Natur und wechselnde Landschaften, sehenswerte Städte und Dörfer, Burgen und Schlösser bilden den Rahmen für abwechslungsreiche Kanutouren. © Dominik Ketz

Baden-Württemberg/Rheinland-Pfalz. Die Sommerferien in Baden-Württemberg haben begonnen – doch nicht jeder möchte oder kann in den sechs Wochen auch ins Ausland fahren. Wenn dann der heimische See zu langweilig wird oder doch mal ein Wochenend-Trip her soll, dann gibt es auch in der näheren Umgebung tolle Möglichkeiten, einen abenteuerlichen und besonderen Kurzurlaub zu erleben.

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Schlafen unterm Sternenzelt und Aufwachen mit dem Gezwitscher der Waldvögel sind eine tolle Möglichkeit, sich der Natur näher zu fühlen. Baumzelte, Hobbit-Homes und Co. machen in Rheinland-Pfalz den Kurzurlaub in den Sommerferien zum Übernachtungsabenteuer. Der Pressedienst des Landes Rheinland-Pfalz hat nun außergewöhnliche Schlafplätze vorgestellt, bei denen man dem Himmel ein Stückchen näher kommt. Diese liegen zum Beispiel in der Pfalz, im Hunsrück und in der Urlaubsregion Nahe. Da gibt es beispielsweise Trekkingcamps abseits der Wege mitten im Wald. In Rheinhessen und in der Eifel kann man in luftiger Höhe zwischen Baumkronen übernachten - im „Erlebnest“ oder im "Baumzelt". Und die Tipi-Dörfer und Hobbit-Homes versprechen im Westerwald und im Lahntal einmaliges Winnetou- und „Herr der Ringe“-Feeling.

Nördlich von Weilburg und Braunfels liegt das „Outdoor-Zentrum-Lahntal“ versteckt im Wald.  An „Herr der Ringe“ erinnert das „Hobbit-Haus“ mit seiner ganz besonderen Atmosphäre: Eingehüllt in den Waldboden lädt es mit den bodentiefen Fenstern dazu ein, den vorbeilaufenden Tieren zuzuschauen und einfach nur zu entschleunigen. © Sanni Diesner

Westerwald und Lahntal: Hobbit-Home und Tipi-Feeling im Naturcamp

Ein besonderes Übernachtungsangebot für Filmliebhaber: An der Lahn und im Westerwald laden Tipis und Hobbit-Häuser mit Schlafgelegenheiten der etwas anderen Art zu kleinen Abenteuern in beeindruckenden Kulissen ein. 

Das „Outdoor-Zentrum-Lahntal“ bei Greifenstein-Allendorf liegt versteckt zwischen Westerwald und Lahntal. Für Kanufahrer auf der Lahn oder Wanderer auf Tour durch den Westerwald bietet es sich als außergewöhnlicher Rastplatz mit einem besonderen Übernachtungserlebnis an. Dabei haben die Gäste die Wahl: Sie können zum Beispiel im Tipidorf schlafen und sich wie Winnetou fühlen. In jedem Tipi sind Holzbetten eingebaut und es gibt eine Feuerstelle mit Bänken und Tischen. Holz ist vor Ort vorrätig, Schlafsack und Isomatte müssen mitgebracht werden. 

Fans von Tolkiens „Herr der Ringe“ dagegen gefällt es sicher im Hobbit-Haus. Mit bodentiefen Fenstern eignet es sich auch für ungestörte Tierbeobachtungen. Etwas höher hinaus dagegen geht es für die Bewohner des „Hobbitschlösschens“. Dort haben bis zu neun Personen im Turmzimmer oder unter dem Grasdach Platz.

Innerhalb des Binger Walds liegt der Outdoorpark Lauschhütte. Hier kann die Natur aktiv und rund um die Uhr erlebt werden. Tagsüber kann man sich im Kletterwald, auf dem Bogenparcours und auf spannenden Erlebniswanderungen vergnügen und am Abend im Baumhaus, Baumzelt, Erlebnisnest oder in einer der überdachten Hängematten in idyllischer Umgebung zur Ruhe kommen. © Gabriele Frijio

Binger Wald: Eine Nacht unter freiem Himmel im Riesen-Ei

Mitten im ursprünglichen und weitläufigen Binger Wald liegt der rheinhessische Outdoorpark Lauschhütte. Dort erwartet die Besucher ein aktives Naturerlebnis mit einem Kletterwald, verschiedenen Themenwanderungen und dem urigen Restaurant im Forsthaus Lauschhütte. Abends wird es ruhig und es ist Zeit, das luftige Outdoorbett im „Erlebnest“ aufzudecken.

Die Konstruktion aus Holz und Stahl schwebt in sieben Metern Höhe über dem Waldboden. Für die einen ist es ein Kokon, ein Football oder ein Riesen-Ei, andere sehen darin ein Raumschiff. Alles trifft zu, das „Erlebnest“ ist eine formschöne Insel im Blättermeer zweier alter Buchen. Mit Hilfe einer Strickleiter erklimmt man das Nest. Die Ausrüstung wird an einem Seil hochgezogen. Über der Matratze im Schlafkokon spannt sich ein Gerüst aus Holzleisten, dazwischen schweift der Blick ungehindert in den Nachthimmel. Ein ausrollbares Dach schützt vor Regen. 

Manchmal ist es nur die Änderung der eigenen Sichtweise, um die Schönheiten der Natur neu zu entdecken und auch das eigene Ich wieder zu "erden". © Dominik Ketz

Eifel: Schwebende Zelte in den Baumkronen

in der Eifel hat das Outdoor-Abenteuer viele Gesichter. Das gilt nicht nur tagsüber, sondern auch in der Nacht. Im Ferien- und Freizeitpark Eifel Adventures bei Berlingen kann man sich in drei Metern Höhe in einem der Baumzelte in den Schlafsack kuscheln, dem Rauschen der Blätter lauschen und sich vom Wind in den Schlaf wiegen lassen. Wie eine große Hängematte schweben sie zwischen den Stämmen der Bäume.

Das gezwitscherte Konzert der Waldvögel übernimmt morgens die Funktion des Weckers. Dann heißt es, das kokon-ähnliche Zelt zu verlassen und die Holzleiter wieder hinabzusteigen, denn das Frühstück ist schon angerichtet. Outdoor-Schlafsack, Isomatte, Decken, Kissen und Stirnlampen werden gestellt. Je nach Witterung können die Baumzelte auch geöffnet werden, sodass der Blick frei auf den Mond und den Sternenhimmel gerichtet ist. 

Auch tagsüber bietet der Ferien- und Freizeitpark Abenteuer in den Baumwipfeln an: An 12 Ziplines kann man an Stahlseilen entlang in bis zu 50 Metern Höhe durch und über den Wald fliegen und dabei die Aussicht genießen.

Vom Frühjahr 2020 an sind in der Nähe des Saar-Hunsrück-Steigs im Gebiet des Nationalparks drei Trekkingcamps buchbar. Mit Rucksackverpflegung und eigenem Zelt können die Camps für maximal eine Übernachtung gebucht werden und sind jeweils über eine Tageswanderung zu erreichen. © Konrad Funk

Pfalz, Hunsrück und Nahe: Trekkingcamps im Herzen der Wälder

Nach einer Wanderung auf abgeschiedenen Plätzen mitten im Wald zu übernachten, ist immer ein besonderes Erlebnis. Trekkingcamps in der Pfalz, im Hunsrück und in der Urlaubsregion Nahe bieten genau diese Möglichkeit. Im Pfälzerwald, dem größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands, ist das Übernachten im eigenen Zelt in 15 Trekkingcamps erlaubt. Von April bis Oktober können die Zeltplätze online gebucht werden. Die Camps sind nur zu Fuß erreichbar und verfügen über vier Lagerplätze, rustikale Sitzgelegenheiten und ein kleines Toilettenhäuschen. Zelte und Ausrüstung, Wasser und Verpflegung müssen die Trekker selbst mitbringen und eventuell anfallenden Müll selbstverständlich auch wieder mit nach Hause nehmen.

In den Trekkingcamps entlang des Soonwaldsteigs im Naturpark Soonwald-Nahe und im Nationalpark Hunsrück-Hochwald übernachten Wanderer mit ihrem eigenen Zelt ebenfalls direkt im Wald. Die Camps bieten mehrere Zeltplätze und sind mit einer Toilette ausgerüstet. Vier Trekkingcamps gibt es auf dem 85 Kilometer langen Soonwaldsteig: am Ellerspring, an der Alteburg, auf der Ochsenbaumer Höhe und auf der Schmidtburg, wo die Zelte inmitten der Burgruine aufgeschlagen werden. Das ist ein echtes Abenteuer, denn auf der Schmidtburg versteckte sich auch der berüchtigte Hunsrücker Räuberhauptmann Schinderhannes. 

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Veröffentlicht
Von
dpa
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