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Hitze und Trockenheit

Hitzewelle: Mit diesen 9 Tipps im Alltag Wasser sparen

Von 
Christina Eppel
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Eine Hitzewelle rollt über Deutschland und die Region rund um Schwetzingen. Und obwohl Wasserknappheit hierzulande bisher kein großes Problem ist, lohnt es sich schon jetzt, Wasser zu sparen (Symbolbild) © dpa

Baden-Württemberg. Eine Hitzewelle rollt über Deutschland und die Region rund um Schwetzingen. Und obwohl Wasserknappheit hierzulande bisher kein großes Problem ist, lohnt es sich schon jetzt, Wasser zu sparen. Denn in Zukunft könnte Wasser tatsächlich knapp werden – zumindest in einigen Landesteilen. Deshalb gibt der BUND Baden-Württemberg wertvolle Tipps.

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Eine Hitzewelle rollt über Deutschland und die Region rund um Schwetzingen. Und obwohl Wasserknappheit hierzulande bisher kein großes Problem ist, lohnt es sich schon jetzt, Wasser zu sparen (Symbolbild) © Philipp von Ditfurth/ dpa

Wasser sparen gegen Trockenheit: Diese Tipps helfen im Badezimmer

Trinkwasser soll in Lindenfels im nächsten Jahr teurer werden, dafür könnte der Abwasserpreis sinken.

Zunächst beziehen sich die Tipps zum Wassersparen auf das Badezimmer. Sowohl beim Duschen als auch in Sachen Toilettengang können einige Liter Wasser gespart werden. Während allerdings einige Ideen des BUND ganz einfach umgesetzt werden können, benötigt es für andere Hilfsmittel.

  1. Beim Händewaschen können 15 bis 20 Liter Wasser gespart werden, wenn der Hahn nicht die ganze Zeit über aufgedreht bleibt. Wird der Strahl während des Einseifens abgestellt, können bei gleicher Hygiene bis zu 70 Prozent des Wasserverbrauchs gespart werden.
  2. Dieselbe Regel gilt auch beim Duschen. Wer das Wasser zum Einseifen abstellt, kann die Wasserverschwendung drastisch reduzieren – bis zu 20 Liter lassen sich dadurch sparen. Nur noch in Rekordzeit zu duschen, ist dabei selbstverständlich nicht nötig.
  3. Auch einige kleine Helfer können den Wasserverbrauch im Bad reduzieren. Ein Luftsprudler beispielsweise senkt die Wassermenge, die pro Minute aus dem Wasserhahn fließt. Auch sogenannge Sparbrausen können durch ihre eingebauten Durchflussmengenbegrenzer eine Wasserersparnis um bis zu 50 Prozent bringen.

Wasser sparen gegen Trockenheit: Tipps gegen Verschwendung in der Küche

Doch nicht nur im Bad kann an heißen Tagen Wasser gespart werden. Auch in der Küche bieten sich zahlreiche kleine oder große Möglichkeiten, sparsamer mit dem kostbaren Nass zu sein. Wassersparen beim Kochen oder Geschirrspülen kann mithilfe weniger kleiner Kniffe gelingen.

  1. Was auf den ersten Blick schlicht bequem wirkt, kann tatsächlich bis zu 31 Liter Wasser sparen – die Rede ist von einer Geschirrspülmaschine. Denn um zwölf Gedecke von Hand zu spülen, benötigt es bis zu 50 Liter Wasser. Um das Wasser zu erwärmen, sind 2,5 kWh Strom nötig. Für die gleiche Menge Geschirr braucht eine Geschirrspülmaschine durchschnittlich aber nur etwa 19 Liter Wasser und lediglich 1,4 kWh Strom.
  2. Natürlich ist es dennoch wichtig, die Maschine nur voll beladen zu starten und Speisereste vor dem Spülgang zu entfernen. Zum Vorspülen sollte allerdings kein fließendes Wasser verwendet werden – das wäre laut BUND Verschwendung.
  3. Auch kann durchaus Wasser gespart werden, indem beim Waschen von Lebensmitteln ein kleiner Tipp befolgt wird. Die Rede ist davon, Gemüse oder Salat immer in einer Schüssel zu waschen und nie unter fließendem Wasser. Das hat den zusätzlichen Vorteil, dass das verwendete Wasser noch als Gießwasser genutzt werden kann, wenn die Lebensmittel in ein Sieb abgegossen wurden.

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Wasser sparen gegen Trockenheit: "Virtuelles Wasser" im Alltag einsparen

Auch indirekt können Verbraucher aus Baden-Württemberg in ihrem Alltag Wasser sparen. Denn nicht nur der tatsächliche Verbrauch von Trinkwasser spielt eine Rolle, sondern auch sogenanntes „virtuelles Wasser“. Dieses wurde für die Produktion von Waren verwendet. Wie der BUND berichtet, fallen hierfür etwa 4.000 Liter pro Person und Tag an. Doch wie kann dieser „virtuelle“ Verbrauch eingeschränkt werden?

  1. Tafelwasser aus dem Wasserhahn: Sogenannte Trinkwassersprudler sind aus Umweltsicht eine günstige Alternative zu Tafelwasser in Einweg- oder Mehrwegverpackungen. Hier sparen Verbraucher Verpackungsmaterial, energieintensive Flaschenreinigung und vor allem die Hin- und Rückfahrten vom Abfüller zum Endkunden.
  2. Wer auf Altpapier schreibt, kann Ressourcen und Energie sparen. Denn obwohl sich Recycling- und Frischfaserpapier kaum noch in ihrer Qualität unterscheiden, fallen in der Produktion erhebliche Unterschiede an. Die Herstellung eines Kilogramms Frischfaserpapier verbraucht unglaubliche 2.000 Liter Wasser pro Kilogramm, während zur Produktion von Altpapier lediglich 20 Liter Trinkwasser benötigt werden.
  3. Eine saisonal und regional abgestimmte Ernährung mit wenig Fleisch kann eine enorme Menge an Wasser sparen. Denn während für eine Tomate aus Deutschland etwa 13 Liter Wasser benötigt werden, erhöht sich für ein vergleichbares Produkt aus Südspanien der Wasserverbrauch um ein Vielfaches. Ebenso ist erwiesen, dass ein Kilogramm Rindfleisch in seiner Produktion etwa 15.500 Liter Wasser verbraucht – also auch eine enorme Menge, verglichen mit vegetarischen Produkten.

 

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