Abschiedsschmerz

Gert Häusler erzählt uns von einen seltsamen Traum

Von 
Gert Häusler
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Es wird zwangsläufig ruhiger um ihn, dennoch spukt er noch in vielen Gedanken herum: So auch bei einer Schwetzingerin, die kürzlich von einem Traum erzählte, den sie selbst kaum glauben konnte. Sie traf nämlich in Spanien den amerikanischen Ex-Präsidenten bei einem zwanglosen Essen. Dazu muss man wissen, dass sie mit dem Typus Donald Trump, unabhängig von seiner Politik, absolut nichts anfangen kann.

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Im Traum war Donald jedoch ein sehr netter und humorvoller Mann, der sich gar nicht so wichtig nahm und dadurch sehr souverän wirkte. Liebevoll kümmerte er sich auch um seine Frau, die aber nicht Melania war, sondern die Seniorchefin eines ehemaligen Mannheimer Traditions-fachgeschäftes auf den Planken. Die erzählte, dass ihr Mann endlich Europa etwas näher kennenlernen wolle, ein Besuch in der Pfalz sei dabei auch geplant.

Mitten im Gedanken, wie das denn sein würde, wachte die Frau auf – und aus war der Traum. Das Rätsel, wie der zustande kam, ist noch nicht entschlüsselt: Post vom Weinhaus Henninger in Kallstadt oder die Situation der Geschäfte auf den Mannheimer Planken sind vielleicht ein Teil der Erklärung. Wer oder was sich hinter dem „neuen“ Donald verbirgt, wäre noch zu erforschen, aber eigentlich will sie überhaupt nicht mehr davon träumen.