Abwechslung auf dem Teller

Anette Zietsch über eine Bereicherung des Speiseplans

Von 
Anette Zietsch
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Was soll ich denn heute schon wieder kochen? Vor dieser Herausforderung stehen täglich viele Haushalte – ganz gleich, aus wie viel Personen sie bestehen. Und je nachdem, wie groß das Repertoire des Kochs oder der Köchin des Hauses ist, kann’s schnell auch langweilig auf dem Teller werden.

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Während manche Menschen die Frage vor einigen Monaten noch mit dem Gang ins Speiselokal beantwortet haben, bleibt diese Alternative seit November nun auch verwehrt. Viele Gastronomiebetriebe haben zwar einen Liefer- oder Abholservice, aber der ist meist eingeschränkt.

Doch seit Dienstag leuchtet das Licht der Abwechslung im trüben Dunkel des kulinarischen Einerleis: Mit Mehlwürmern hat es nämlich erstmals ein Insekt auf die Liste der Zulassung als Lebensmittel in der Europäischen Union geschafft.

Die nun zugelassenen Tierchen gelten als neuartiges Lebensmittel und können der EU-Kommission zufolge als Snack oder Zutat verwendet werden – etwa in Nudelprodukten oder Keksen.

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Zugegeben: Das klingt jetzt im ersten Moment nicht unbedingt nach einem Must-have für den Kühlschrank oder die Vorratskammer. Aber Mehlwürmer sollen ja aufgrund ihres hohen Proteingehaltes sehr gesund sein, hört man allenthalben. Und nicht zuletzt schätzen auch Vögel die Insekten als Leckerbissen.

Wenn dann noch die Vermarktung stimmt und findige Werbeleute die Mehlwürmer als Powerfood anpreisen, dürfte deren Karriere als Verkaufsschlager im Lebensmittelregal nichts mehr im Wege stehen.

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Redaktion Lokalredaktion, zuständig für Oftersheim und Eppelheim