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Bambi ist ja kein Problembär

Matthias Mühleisen über einen ungewöhnlichen Friedhofsbewohner

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Kommentar von
Matthias Mühleisen
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Ein Friedhof ist mehr als nur eine Begräbnisstätte. Daher investieren die Kommunen viel in diese Orte der Begegnung und Kontemplation, um deren Aufenthaltsqualität zu steigern. Damit hat die Stadt Hockenheim nicht nur bei zweibeinigen Besuchern Erfolg. Seit dem Sommer weiß auch ein Reh die Vorzüge der gepflegten Grünanlage zu schätzen – sowohl in Sachen Ambiente als auch kulinarisch.

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Den Hinweis unseres Leser Erich Seiler auf den ungewöhnlichen Bewohner des Gottesackers bestätigt der städtische Pressesprecher Christian Stalf. Den für den Friedhof zuständigen Mitarbeitern ist der friedliche Paarhufer längst bekannt – inklusive seiner Vorliebe für Hornveilchen und Bodendeckerrosen. Sie wissen auch, wohin sich das Reh zurückzieht, wenn es seine Ruhe braucht.

Die stets geöffnete Tür zum angrenzenden Wald ignoriert der Wiederkäuer konsequent. Einen expliziten Rausschmiss hält die Stadt nicht für opportun – es habe noch keine Beschwerden von Besuchern gegeben, die sähen es eher positiv. Trotz der Zugehörigkeit zum Wild gebärdet sich das Reh eher ruhig, die Fraßschäden halten sich in Grenzen. Solange Bambi also nicht wie ein Problembär auftritt, darf es an seinem Lieblingsort bleiben.

Redaktion Redakteur im Bereich Hockenheim und Umland sowie Speyer

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