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Der Peter

Gert Häusler über einen Namen für viele Gelegenheiten

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Kommentar von
Gert Häusler
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Haben Sie im Bekanntenkreis auch einen „Miesepeter“ – einen der Zeitgenossen, bei denen alles diesen leicht negativen Beiklang hat?

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Peter, über lange Jahre einer der häufigsten Vornamen und als Familiennamen ebenfalls weit verbreitet, gibt es mit vielerlei Bedeutungen. Peter kommt aus dem Griechischen und bedeutet Fels. Man kann dem Peter und seinen Abwandlungen in fast keinem Lebensbereich entgehen. Angefangen im Religiösen mit dem Apostel Petrus samt Petersdom, bis zu St. Petri. Kulinarisch kennt man Petersfisch, Hackepeter und Petersilie oder als Dessert den Wackelpeter. Der Ziegenpeter ist eine unangenehme Infektionskrankheit (Mumps), der Geißenpeter wiederum ein weltberühmter Bub aus den Heidi-Kinderbüchern – übersetzt und verfilmt von den USA bis Japan.

Bei der Basler Fasnacht ist der Dummpeter eine bekannte Figur und in der Managementlehre besagt das Peter-Prinzip, dass so lange befördert wird, bis schließlich die Stufe der Inkompetenz erreicht ist – manche Mitarbeiter solcher „Peter-Chefs“ können das leidvoll bestätigen. Da ist es nicht weit zum Schwarzen Peter, dem Kartenspiel mit der zusätzlichen Bedeutung, dass einem stets der unangenehmste Part zugeschoben wird.

In Köln wird der Peter „Pitter“ genannt. Beim Pittermännchen bekommen die Auslandsköllner leuchtende Augen. Das Pittermännchen ist ein Zehn-Liter-Kölschfass und ein beliebtes Mitbringsel. Man kann es für die gesellige Runde auch in der Kneipe bestellen.

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Na: Wie sieht es bei Ihrem Vornamen aus, haben Sie eine Vorstellung wie viele Bedeutungen der hat?

Freier Autor Gert Häusler schreibt gern Kolumnen über Alltägliches.

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