Endlich angekommen

Henrik Feth zu seinen ersten Eindrücken in der redaktionellen Arbeit

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Henrik Feth
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Als ich im vergangenen Jahr meine Volontariatsstelle bei dieser Zeitung antrat, startete ein neues Kapitel im Buch meiner beruflichen Laufbahn. Nun, nach über sechs Monaten der redaktionellen Arbeit, ist es an der Zeit, die Einleitung abzuschließen und erste Eindrücke zu analysieren. Der Beruf des Redakteurs ist in der öffentlichen Wahrnehmung vergleichbar mit dem Schicksal eines Fußballtorhüters: Am Ende des Tages ist man der Held oder der Buhmann, dazwischen ist nur wenig Raum. Umso notwendiger ist es, in der Beurteilung von Sachlagen das nötige Fingerspitzengefühl an den Tag zu legen. Mensch zu bleiben und dabei trotzdem nicht unbequemen Wahrheiten aus dem Weg zu gehen, ist hier die Kunst, die mit Erfahrungswerten erlernt wird. Beeindruckt bin ich vom Zusammenhalt in der Redaktion, in der jeder Kollege ein offenes Ohr hat, hilft und seine Kenntnisse weitergibt. Dabei prallen die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander, die letztendlich Tag für Tag gemeinsam ein großes Ganzes erschaffen.

Passion ist hier das Stichwort meinerseits: Abwechslung in den Themen, das Kennenlernen interessanter und ab und an auch komplizierter Persönlichkeiten sind Dinge, die nicht nur den Charakter formen, sondern auch Erfahrungen fürs Leben mit sich bringen. Freddie Mercury sang: „Bad Mistakes I made a few“, aber das Volontariat ist in meinem Fall keiner davon. Und so freue ich mich täglich darauf, gemeinsam mit meinen Kollegen die Zeitung auf den Tisch, das E-Paper auf das Tablet und die Artikel auf unsere Homepage zu bringen, denn ich bin angekommen.

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