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Nicht mehr normal

Marco Brückl will die jüngsten Absagen nicht verstehen

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Kommentar von
Marco Brückl
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Kein Martinszug in Ketsch, keine Kampagneneröffnung auf dem Marktplatz und weitere geplante Veranstaltungen, die abgesagt werden (müssen), folgen mit Sicherheit. Wir kriegen den Absprung zu einem guten Stück Normalität nicht hin. Die Corona-Pandemie hat uns im Griff – weil wir es zulassen. Das finde ich nicht mehr normal.

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Martinszug oder 11.11. – beides wäre im Freien gewesen. Wo ist der Unterschied zu wieder recht gut gefüllten Fußballstadien? Außerhalb davon sind die Vorgaben auf der Warnstufe nicht umzusetzen, heißt es. Lokal sind zum Teil unsinnige Vorgaben zu berücksichtigen. Am Ende fehlt der Mut, da, wenn etwas schief geht, die Schuldigen gesucht und an den Pranger gestellt werden. Dort will keiner stehen. Also sagen wir die Events besser ab. Und das ist sogar verständlich.

Aber wir verharren – Kinder und Narren bleiben daheim – zumal die Schuldigen hierzulande gefunden sind: die Ungeimpften. Sollen die sich doch erst mal piksen lassen. Ich wünsche fröhliches Warten.

Redaktion

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