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Offenheit ist gut fürs Image

Matthias Mühleisen lobt das Hundeschwimmen beim Aquadrom

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Kommentar von
Matthias Mühleisen
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In Deutschland gibt es für rund 82 Millionen Menschen nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen noch knapp 6000 Schwimmbäder. Würde man auf dieser Grundlage – rein theoretisch – proportional den Bedarf an Badeanstalten für die rund zehn Millionen Hunde ermitteln, käme man auf über 700. Aber haben Sie mal im Branchenbuch nach Hundeschwimmbädern geschaut? Viel mehr als das „Dog Inn“ in Rheinmünster kommt dabei nicht raus.

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Nun soll an dieser Stelle nicht darüber philosophiert werden, ob das ethisch fragwürdig ist. Vielmehr gilt es zu würdigen, dass das Aquadrom dem vielfach an die Stadtwerke herangetragenen Wunsch nachkam, dem Beispiel einiger Schwimmbäder der Umgebung wie in Ketsch und Heidelberg zu folgen und das Freibad nach dem Ende der öffentlichen Badesaison für kurze Zeit tierischen Gästen zur Verfügung zu stellen.

Hygienische Bedenken sind überflüssig, da das Wasser, in dem sich „Amy“, „Emma“, „Charly“, „Nils“ & Co. an diesem Freitag mit sichtbarem Vergnügen und praktisch völlig konfliktfrei tummelten, ohnehin abgelassen wird, damit das Becken an Fliesen und Fugen überholt werden kann vor Eröffnung der Saison 2022. Also alles frisch, wenn es nächstes Jahr hoffentlich möglichst normal in die Wellen geht.

Und frischer Wind tut dem Aquadrom gut. Offenheit für neue Ideen ist mit Sicherheit in Zeiten verschärfter Konkurrenz der Freizeitbäder kein Fehler. Und Kundenfreundlichkeit schon dreimal nicht. Die gelungene, gut organisierte Premiere mit viel Lob der Hundefreunde dürfte Wiederholungen nach sich ziehen und ist gut fürs Image.

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Redaktion Redakteur im Bereich Hockenheim und Umland sowie Speyer

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