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Rendite auf dem Parkplatz

Andreas Lin erzählt über einen satten Gewinn aus dem Urlaub

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Andreas Lin
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Seit Monaten mache ich mir den Spaß, bei Spaziergängen vorher zu raten, wie viele Masken wir denn heute auf dem Boden herumliegen sehen. Sie werden es auch schon gemerkt haben – es sind einige. Man findet sie auch an den unmöglichsten Orten wie auf Almen in den Bergen, aber ganz oft im Bereich von Parkplätzen. Wahrscheinlich sind sie beim Herausziehen des Schlüssels oder des Handys aus der Tasche gefallen.

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Bei mir im Urlaub war es anders: Beim Griff nach der Maske in der Hosentasche rutschte auf dem Supermarkt-Parkplatz ein Geldschein heraus, den ich kurz zuvor in der Käserei schnell-schnell hineingestopft hatte. Abends merkte ich es und ärgerte mich. Die 5 Euro hatte ich abgeschrieben. Entweder der Schein wurde gefunden oder ist weggeflogen.

Drei Tage später war ich wieder bei dem Supermarkt und stellte mich auf denselben (weil schattigen) Parkplatz. Mein Blick ging – wohl aus Sehnsucht nach den 5 Euro – irgendwie intuitiv auf den Boden. Und was ich zuerst für einen Fetzen Papier hielt, was da zwei, drei Meter am Parkplatzrand im Gras lag, war mein Geldschein. Es sei denn, jemand anderes hatte ihn kurz zuvor verloren. Doch damit nicht genug: Fast direkt daneben erspähte ich eine 50-Cent-Münze, die wohl nicht den Weg aus dem Einkaufswagen in die Hosentasche geschafft hatte.

Welch eine Rendite: Zehn Prozent in nur drei Tagen! Da sollten sich die Banken mal ein Beispiel nehmen. Ich habe aber trotzdem keinen 100-Euro-Schein hingeworfen. Für potenzielle Investoren kann ich das beim nächsten Urlaub aber gerne erledigen . . .

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Autor Stv. Redaktionsleiter + Lokalsportchef Schwetzinger Zeitung

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