Andacht hat tief berührt

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Zum Artikel „Künstlerisch war es herausragend“ (SZ-Ausgabe vom 6. Dezember) wird uns geschrieben:

Am zweiten Adventssonntag war ich in der angekündigten Adventsandacht unter Mitwirkung des weit über Schwetzingen hinaus bekannten erstklassigen Kammerchors „Quatro Forte“ in der katholischen Kirche St. Pankratius. Ich bin ein großer Fan dieses Chores und verpasse kaum einen Auftritt dieser großartigen Formation, so auch diesmal nicht. Es war zwar kein Konzert, zu dem eingeladen war, sondern der Chor bereicherte mit all seinen wirklich großartig interpretierten Gesängen eben eine Adventsandacht, die Diakon Michael Barth-Rabbel liturgisch wunderbar passend zur Adventszeit nachhaltig zusammengestellt hatte.

Sehr irritiert hat mich deswegen der obige Artikel, da der Berichterstatter kein Wort darüber verlor. Nichts war zu lesen über seine zeitnahen und hoffnungsvollen Texte in diesen wirklich dunklen Zeiten. Was soll das heißen „Nach einer Lesung aus Jesus 40,3-6, hörte das tapfere Kirchenpublikum…“?

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Muss man unbedingt tapfer sein in einer Andacht beziehungsweise einem Gottesdienst, verschiedene Schrifttexte wie Lesungen und Auslegungen zuzuhören und diese auch zu verinnerlichen?

Außerdem hat der Chor keine Bühne betreten, sondern den Chorraum um den Altar in einem sakralen Raum, nämlich der Pankratius-Kirche.

Wie geschrieben, lobte die Gottesdienstbesucherin Hildegard Klaus aus Plankstadt sowohl das Musikalische als auch die Adventsandacht, man komme weg von der Adventshektik – und hin zum Eigentlichen.

Beides hat an diesem frühen Abend die Seele tief berührt.

Heidi Günther, Plankstadt