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Corona-Politik - Zwischen Chaostheorie und Odysseus-Syndrom / Bizarre Lächerlichkeiten werden jetzt schon bestraft Bekämpfen wir das Virus oder die Bürger?

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Wenn ich mir das aktuelle Chaos um die Corona-Impfung betrachte, denke ich reflexartig an„Murphys Gesetz“, also dass alles, was schiefgehen kann, auch mit Sicherheit schiefgehen wird.

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Morgens wurde der Impfstoff von Astrazeneca noch über den grünen Klee gelobt und nachmittags wurde die Verimpfung durch Jens Spahn ausgesetzt. Von jetzt acht Fällen mit Problemen bei dem Impfstoff sind sieben davon (jüngere) Frauen. Ist eigentlich schon mal jemand auf die Idee gekommen, was Männer und Frauen in der Tabletteneinnahme grundsätzlich unterscheidet?

Kann es sein, dass das mit der gleichzeitigen Einnahme der Antibabypille zusammenhängt, also die Probleme, die die Pille verursachen kann, durch die Impfung beschleunigt werden? Hatte man sowas bei der Impfstoffprüfung überhaupt auf dem Schirm?

Zurzeit wird gerade der letzte Rest an Vertrauen in der Bevölkerung verspielt, denn schon seit geraumer Zeit hat das Corona-Management eher was mit der Chaostheorie gemeinsam, denn mit einer durchdachten Strategie. Ein Versäumnis jagt das nächste. Und unsere vor bürokratischen Hürden strotzende Impfterminvergabe erinnert eher an das antike Griechenland, denn an einen Staat der Neuzeit.

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„Lenke das Schiff mit aller Macht durch Dampf und Brandung, auf dass du uns nicht ins Verderben stürzest“, heißt es in etwa in Homers „Odyssee“. Ich frage mich bei dem Corona-Schlingerkurs, ob die Verantwortlichen am „Odysseus-Syndrom“ leiden, mit dem kleinen Unterschied, dass nicht Odysseus, sondern eher der Kapitän der Titanic am Ruder steht. Manche Bürgermeister, die oft erst in der Nacht erfahren, was sie am nächsten Morgen umsetzen sollen, haben in Sachen Corona mehr auf dem Kasten, als großkopferte Politiker!

Da ist beispielsweise der dänisch- stämmige Oberbürgermeister von Rostock, Claus Ruhe Madsen, der ähnlich wie Boris Palmer in Tübingen schon lange eine erfolgreiche Strategie gegen Corona fährt und sich verwundert fragt: „Bekämpfen wir das Virus oder die Bürger?“

Ähnlich wie einst der Hamburger Innensenator und spätere Bundeskanzler Helmut Schmidt hat er in der Not überlegt und gehandelt und sich auf Umwegen die nötigen Schnelltests beschafft.

Wegen massiver Versäumnisse und Dilettantismus werden Grundrechte per Verordnung auf- und zugedreht wie ein Wasserhahn. Kindern wird das Ballspielen verwehrt, das Ausruhen auf einer Parkbank wird mit Bußgeld belegt, ebenso das Spielen zweier Hunde im Freien aus unterschiedlichen Haushalten – und das trotz ausreichenden Abstands der Hundehalterinnen. Über solche zunehmenden bizarren „Lächerlichkeiten“ berichten sogar ausländische Medien.

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Es werden schon viel zu lange per Verordnung massig Existenzen zerstört und zum Teil auch das Miteinander. Will man diese Entfremdungsregeln etwa bei jedem neuen Virus von neuem aktivieren? Hoffentlich nicht.

Denn nicht die Freiheit muss sich rechtfertigen, sondern ihre Be-schränkung und Begrenzung!

Herbert Semsch, Brühl

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