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Berichte voller Widersprüche sind Augenwischerei

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Zum Artikel „Fernwärme aus 3500 Metern“ (SZ-Ausgabe vom 13. Juni) wird uns geschrieben:

Ich verfolge lange schon die Berichte, Diskussionen und Leserbriefe über die Tiefe Geothermie in der Zeitung. Der Bericht ist meiner Meinung nach voller negativer Aussagen und auch Widersprüchen. Das belegen Auszüge aus dem Bericht, etwa: „ In der Südpfalz gab es um Geothermie Kraftwerke Erdbeben“, stand „Das Verfahren ist technisch beherrschbar und bei richtiger Anwendung nahezu risikofrei.“ und „Ursache des Erdbebens in Landau waren Undichtigkeit“ gegenüber.

Die Risiken seien also mit neuester Technik absolut vermeidbar – aber Technik ist auch nur von Menschen gemacht und Menschen können Fehler machen, auch wenn nicht beabsichtigt. Wie im Bericht erwähnt in Frankreich.

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Am Anfang der „GeothermieStory“ ging es immer nur um Wärmegewinnung, dann plötzlich tauchte das Thema Lithium auf. „Aha! Nachtigall, ick hör dir trapsen – Euros, Euros, Euros!“

Dieses Mal gehe es laut Bericht ausschließlich nur um Wärmegewinnung, jedoch wird im nächsten Satz des Berichts schon gesagt, dass zunächst kein Lithium gefördert werden soll.

Das ist Augenwischerei!

Dialogforum mit 50 nach Zufallsprinzip ausgesuchten Bürgern. Was soll das bringen? Was, wenn es der Zufall will, dass alle 50 für Geothermie sind? Man will die Fragen und Anliegen der Bürger und Bürgerinnen in öffentlichen Foren beantworten. Wofür?

Wenn doch die Aussage im Bericht ist, dass das Projekt nicht verhindert werden könne. Außerdem haben längst schon öfters Experten Fragen beantwortet und trotzdem sind immer noch die Zweifel da. Viele haben einfach Angst vor den Folgen der Geothermie. Ich auch, wobei ich mir absolut bewusst bin, dass gegen den Klimawandel dringend Handlungsbedarf besteht.

Aber es gibt andere Möglichkeiten und Alternativen, wo man die Investitionen einsetzen kann.

Renate Langham, Neulußheim

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