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Bund hat doch Beteiligung am Neun-Euro-Ticket zugesagt

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Zur Berichterstattung über eine Nachfolgeregelung zum Neun-Euro-Ticket wird uns geschrieben:

Die einen machen schräge Ansagen und die anderen sind vermutlich schiefgewickelt, was mich allerdings beim Verkehrsminister „of the Länd“ eher weniger verwundert.

„Alle Verkehrsminister der Länder haben vergangene Woche einstimmig beschlossen, dass der Bund ein Nachfolgemodell für das Neun-Euro-Ticket komplett finanzieren muss“, meint Minister Winfried Hermann in einem Interview. Da ist es schon eine absolute Frechheit, dass die Bundesregierung diesen Beschluss noch immer nicht umgesetzt hat.

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Dass der Bund etwas zu Lasten der Länder beschlossen hätte, ohne diese zu fragen, und damit eine „schräge Ansage“ gemacht habe, kann ich allerdings nicht erkennen. Da erscheint mir der Herr Minister schiefgewickelt zu sein.

Der Bund hat den Ländern das Angebot unterbreitet, sich mit 1,5 Milliarden Euro an den Kosten eines Modells zu beteiligen, das in ihre Kompetenz fällt. Den Ländern steht es somit frei, dieses Angebot anzunehmen und sich selbst entsprechend zu beteiligen.

Die Lösung des Problems wird vermutlich etwas dauern und so werden die meisten, statt den ÖPNV zu nutzen, wieder aufs Auto umsteigen, was im Land des Automobils, zumindest teilweise, positiv aufgenommen werden wird.

Stellen wir uns mal auf ein 730-Euro-Ticket frühestens ab 2024 ein. Und wie es auch ausfallen mag, finanzieren wird es der Steuerzahler.

Hagen Heer, Hockenheim

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