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Schlossplatz Carl Theodor und die Sau

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Zum Leserbrief „Die Sau entehrt ihn nur“ in der Ausgabe vom 12. März wird uns geschrieben: Ich möchte mich dem Leserbriefschreiber spontan anschließen. Jeder wird seine eigenen subjektiven Empfindungen beim Betrachten dieser Skulptur haben und ja, Kunst darf und soll polarisieren.

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Die hier satirisch dargestellten Aspekte des Kurfürsten – das Glücksschwein als Symbol für den vom Vater ererbten Besitz sowie die Kurtisane als Abbild seines Liebeslebens – sind allerdings vorwiegend privater Natur. Bei Wikipedia finde ich unter „privat“ folgende Definition: „Im Kontext zu Personen gehört Privates nicht der Allgemeinheit . . .“

Wer eine Schlossführung mitmacht, erfährt ja viele interessante Details über das Leben in dieser Zeit und die große Weltoffenheit des Schlossherren, die sich in der Förderung von Bildung, Kultur und Gleichberechtigung ausdrückte, wodurch er die gesamte Kurpfalz geprägt hat.

Die Stadt Schwetzingen verdankt dem Kurfürsten überregionale Bekanntheit. Schloss, Schlossgarten, Festspiele et cetera ziehen Besucher aus aller Welt an. Die Besucher stehen dann vor dem Schloss vor dieser Skulptur, die den Kurfürsten respektlos in seiner Privatheit lächerlich macht und – ja – entehrt.

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Petra Schenck, Schwetzingen

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