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Spargelanbau - Schwetzinger Bauern machen einen guten Job Da bleib ich traditionell

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Zum Leserbrief „Warum gibt’s Spargel aus Schwetzingen so spät?“ in der Ausgabe vom 8. Mai wird uns geschrieben: In seinem Quasi-Essay über den Spargelanbau in unserer Stadt sieht Armin Rohr die Sache aus dem Fokus eines Großhändlers heraus – nicht zu Unrecht – da er die ersten Ernten den Kunden anbieten muss, nach dem Motto: „Der frühe Vogel fängt den Wurm.“

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Sicher, in der jetzigen Zeit mit beheizbaren Böden und Folientunnel ist eine deutlich frühere Spargel-ernte natürlich möglich – ein Wirtschaftsfaktor ohne Zweifel.

Aber, ob ein Spargel, der ein bis zwei Tage unter Folie schon fast komplett aus dem Sand herausgewachsen ist, genauso gut schmeckt wie einer, der bis zum Stechen im Boden bleibt, lassen wir mal dahingestellt.

Ich selbst habe über 20 Jahre Spargel gestochen und weiß, wovon die Rede ist. Deswegen habe ich auch die Geduld und Zeit, mich auf den ersten Schwetzinger Spargel zu freuen – egal, wann es ihn gibt!

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Spargelanbau ist für mich eine Herzenssache, über Methoden lässt sich natürlich vortrefflich streiten.

Auch auf die Gefahr hin, ebenfalls belächelt zu werden, halte ich es immer noch mit der „veralteten Tradition“ der regionalen Saisonküche: Das heißt, ich brauche an Weihnachten und Ostern weder Erdbeeren noch Spargel.

Vielleicht bin ich dann genauso „beratungsresistent“ wie die Schwetzinger Spargelbauern, die auch ohne irgendwelche „Spargelberater“ ihren mühsamen, aber hervorragenden Job machen!

Martin Keßler, Schwetzingen

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