Ampelkreuzung Neulußheim Das ist ein Fall für das Schwarzbuch

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Leider nichts Neues von den Schreibtischtätern in den Ministerien: Zuerst muss mal etwas gründlich in die Hose gehen und Proteststürme auslösen, bevor die Herren endlich zum Nachdenken angeregt werden. Nachdem man zugunsten der Ampel-Lobby mit sinnlosen Ampeln viele Steuergelder in den Sand gesetzt und in und um Neulußheim für Verkehrschaos gesorgt hatte, wird nun auf eine Variante zurückgegriffen, die schon seit Jahren in der Schublade liegt.

Ich erinnere mich, dass vor mehr als zehn Jahren der damalige CDU-Fraktionsvorsitzende Norbert Jakobi – Ehre, wem Ehre gebührt! – in einer Gemeinderatssitzung genau diesen Vorschlag vorgetragen hatte.

Bei einem Ortstermin war die super Lösung sofort ersichtlich. Gefolgt ist darauf aber nichts. Jetzt musste erst einmal der Verkehr je nach Tageszeit zum Erliegen gebracht werden, da sich um den Knoten Neulussheim-Mitte alles staute und die Benutzung der Ausfahrt Neulussheim-Süd nur in Richtung Karlsruhe sinnvoll war. Bei der Ausfahrt nach links in Richtung Schwetzingen stand man oft sofort im Stau und musste viele Ampelphasen bis zum Knoten Mitte überdauern, bis die meisten erkannt hatten, dass es besser war, über Neulußheim-Nord auf die L 560 zu fahren.

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Das hatte allerdings innerorts ein erhebliches Verkehrsaufkommen mit Staus am Kreisel zur Folge. Doch nun wird ja alles besser, die Vernunft hat sich durchgesetzt. Wann allerdings eine Fertigstellung erfolgt, steht in den Sternen. Die Überprüfungen, das Baurechtsverfahren, die Ausführungsplanung lassen Schlimmes befürchten – und man kann nur hoffen, dass dieses Mal auch Ortskundige eingebunden werden.

Mitbürger, fasst euch in Geduld !

Horst Ehrenfried, Neulußheim