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Flutkatastrophe im Ahrtal - Das hat es schon gegeben, bevor auch nur ein Kohlekraftwerk am Netz war und auch nur ein Auto gefahren ist / Klimawandel ist nicht aufzuhalten Das Nachladen der E-Autos ist eine dreckige Sache

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Das Hochwasser forderte 63 Menschenleben; 129 Wohnhäuser, 162 Scheunen und Stallungen, 18 Mühlen, acht Schmieden und nahezu alle Brücken, insgesamt 30, wurden von den Wassermassen weggerissen. Weitere 469 Wohnhäuser, 234 Scheunen und Ställe, zwei Mühlen und eine Schmiede wurden beschädigt, 78 Pferde und Zugrinder kamen um, die gesamte Ernte wurde vernichtet. Nein, so viele Mühlen gibt es im Ahrtal heute nicht mehr. Dieser Bericht stammt aus dem Jahre 1804, also aus einer Zeit, in der es noch keine Kohlekraftwerke und Autos gab. 63 folgenschwere Hochwasser sind in diesem Tal bekannt.

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Schuld an der Flutkatastrophe in diesem Jahr ist der Klimawandel, so verstehe ich die Politiker (außer AfD) und alle Presseberichte. Dies bedeutet, wenn man schon früher die Kohlekraftwerke geschlossen und die Autos mit Verbrennermotoren verboten hätte, würden solche Unwetter nicht mehr vorkommen. Weshalb dann diese verheerenden Katastrophen 1804 oder 1910 oder 1601 im Ahrtal, wo die Welt damals doch klimaneutral war? Verstehe ich nicht!

Jeder Ältere von uns kennt noch die Situation, als man in den 1970er Jahren abends in eine Studentenkneipe in Heidelberg kam: 100 Personen, alle qualmten wie die Schlote, es war kaum etwas zu sehen. Stellen wir uns nun mal vor zwei von diesen 100 würden an diesem Abend nicht mehr rauchen. Was würden Sie sagen: Hat sich der Qualm in der Kneipe verbessert? Wir kennen kein Umfrageergebnis. Es darf aber vermutet werden, dass 100 Prozent sagen, der wahrnehmbare Qualm ist unverändert.

Bekanntlich sind wir Deutsche für zwei Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich. Wenn jetzt der Plan der Grünen, der CDU und so weiter umgesetzt wird, das heißt, dieser Ausstoß reduziert wird, so ist die große Mehrheit – im Gegensatz zu dem Beispiel oben – der Meinung, dass sich dann das globale Weltklima so weit verbessert, dass der Klimawandel gestoppt werden kann. Verstehe ich nicht!

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Es ist doch jedem bekannt, dass in China, Polen und so weiter mehr Kohlekraftwerke gebaut werden und nicht weniger, dass Indien erst richtig an-fängt schmutzige Energie zu verbrauchen. Diese Schwellenländer haben das Recht an dem modernen Leben teilzuhaben, was natürlich nur mit mehr Energieverbrauch möglich ist.

Die Millionen von Benzinern und Dieselfahrzeugen sollen verboten werden. Die Zukunft gehört den E-Autos, weil diese klimaneutral fahren, sie stoßen kein CO2 aus! Verstehe ich nicht! Es ist doch jedem bekannt, dass der Strom für das Nachladen der E-Autos nicht aus der Steckdose, sondern zu mehr als der Hälfte aus Kohlekraftwerken und Atomkraftwerken und nur zu einem geringeren Teil aus Solar- oder Windkraftanlagen kommt.

Das Nachladen ist also eine ziemlich „dreckige“ Angelegenheit. Jetzt sollen auch noch die Heizungen auf Wärmepumpen umgestellt werden. Es wird also noch mehr grüner Strom gebraucht, der aber nicht verfügbar ist, weil wir Deutschen als einziges Land der Welt alle Grundlast-Stromerzeuger (Atom und Kohle) abschalten. Wenn meine Solaranlage auf meinem Dach jetzt auch noch die Wärmepumpe im Winter betreiben soll, bleibt es bei mir kalt und dunkel!

Das Großkraftwerk Mannheim (GKW) wird in einigen Jahren stillgelegt. Die Bewohner im Schälzig (Schwetzingen) bekommen dann vom GKW keine Fernwärme mehr. Der geplante Ersatz aus der Müllverbrennungsanlage wird für eine adäquate Versorgung nicht reichen. Sicher ist auf jeden Fall: Die Fernwärme wird viel, viel teurer! Grüne, CDU und so weiter erklären mir auf Nachfrage, dass eine Müllverbrennungsanlage CO2-neutral ist, das GKW, in dem Steinkohle verbrannt wird, aber nicht. Wörtlich MVV: „Weil die Verbrennung von Siedlungsmüll als nachhaltige Form der Energieerzeugung gewertet wird, gilt die dadurch erzeugte Fernwärme als grüne Fernwärme.“

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Verstehe ich nicht!

In der Epoche der Erdneuzeit (62 Millionen Jahre) durchlief das Klima vier deutlich unterschiedliche Phasen. In der heißesten Klimaphase, welche Klimaforscher um Thomas Westerhold als „Hothouse“ bezeichnen, waren die mittleren Temperaturen um bis zu 15 Grad höher als heute, an den Polen gab es kein Eis! Im Vergleich dazu ähnelt aus geologischer Sichtweise das heute vorherrschende Klima einem Gefrierschrank. Dieser Klimawandel ist nicht aufzuhalten, weil niemand die Ursachen kennt! Weshalb jetzt ausschließlich das CO2 schuld sein soll an dem Klimawandel.

Verstehe ich nicht! Ich habe es wirklich versucht, bei den zuständigen Ministerien und Abgeordneten Antworten auf meine Fragen zu bekommen. Erkenntnisgewinn: Leider null, null!

Bernd Bauer, Schwetzingen

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