AdUnit Billboard

Kirchen - Religionsfreiheit in allen Ehren, aber das geht nicht Das untergräbt die Akzeptanz

Lesedauer

Präsenzgottesdienste in den Kirchen bleiben ausgesetzt – das ist eine gute Nachricht aus Schwetzingen! Hier handeln die Kirchen verantwortungsvoll. Die schlechte Nachricht: Es ist nicht gewährleistet, dass überall und bei allen Religionsgemeinschaften ebenso gehandelt wird.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Religiöse Treffen sind nämlich unbeschränkt erlaubt – in beliebiger Größe, in beliebiger Anzahl, auch zu Zeiten der Ausgangssperre – während andererseits kleine Läden, in denen die Menschen oft nur Minuten bleiben, auch bei vorbildlichem Hygienekonzept siebenmal 24 Stunden geschlossen bleiben müssen.

Geradezu unverschämt mutet hierbei die Rechtfertigung der Landesregierung auf ihrer Webseite an: „Freiheit der Religion“ heißt es da.

Als ob die Freiheit, sich mit Menschen zu treffen, einen Beruf auszuüben oder nur vor die Haustür zu gehen, keine Grundrechte wären. Solche Willkür gefährdet Menschen nicht nur direkt durch religiöse „Superspreader-Events“, sondern auch indirekt, weil sie damit doch die Akzeptanz für die lebensrettenden Corona-Maßnahmen untergräbt.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Christoph Scholz, Reilingen

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1