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Klimawandel und Energiewende - Da wird eine wetterunabhängige durch eine wetterabhängige Stromversorgung ersetzt Der Verhassten Marktwirtschaft wird der Saft abgedreht

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Zum Leserbrief „Der große Irrtum beim Atomausstieg“ vom 6. November wird uns geschrieben:

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Mit Interesse habe ich den Leserbrief gelesen. Schreiber Siegfried Braun hat jedoch einen entscheidenden Punkt übersehen: Es geht überhaupt nicht um Kohlendioxid, Atomkraft oder Klimaschutz. Das sind nur Vorwände, hinter denen ein ganz anderes Ziel versteckt wird.

Atomkraft? Aussteigen! Kohlekraftwerke? Abschalten! Gaskraftwerke? Abschalten! Ölkraftwerke? Abschalten! Alles abschalten! Lieber heute als morgen. Privathaushalte sollen künftig mit Solarenergie heizen. Zusätzlich sollen auch Elektroautos das Stromnetz belasten. Als Ersatz werden Windräder und Sonnenkollektoren popularisiert. Hier will man eine wetterunabhängige durch eine wetterabhängige Stromversorgung ersetzen! Man stelle sich einen kalten Winter mit wenig Sonne, aber mit hohem Energiebedarf vor, und dann kommt eine Flaute hinzu. Kein Windrad dreht sich mehr. Was dann? Den Klima- Welt- und Menschheitsrettern wird wohl erst ein Licht aufgehen, wenn die Lichter ausgehen. Vielleicht noch nicht einmal dann!

Das Einzige, was hymnisch gefeierten Heilsbringern vom Schlage einer Greta Thunberg oder Luisa Neubauer noch fehlt, ist ein Heiligenschein. Sind das wirklich vorbildliche Aktivisten oder sind sie gefährliche Verführer junger Menschen? Im Jahre 1212 schafften es junge Eiferer mit dem angeblich gottgefälligen Ziel, das Heilige Grab von Jerusalem von den Ungläubigen zu befreien, Tausende junge Menschen hinter sich zu scharen. Sie zogen mit ihnen über die Alpen ans Mittelmeer. Dort wurden die Trottel auf Sklavenschiffe gelockt und in Nordafrika meistbietend versteigert. Aus Geschichte lernen? Das geht aber nur, wenn man es auch will.

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Das hinter Vorwänden versteckte Ziel ist, der aus ideologischen Gründen abgrundtief verhassten kapitalistischen Marktwirtschaft und den fleißigen Menschen, die sie am Laufen halten, den Saft abzudrehen! Der Klimawandel kommt da wie gerufen. Wie könnt ihr es wagen, Greta Thunberg und Mitstreiter! Es geht auch eine Nummer kleiner.

Vor zwei Jahren stellte das Regierungspräsidium Karlsruhe einen Erweiterungsplan für die Rastanlage „Am Hockenheimring West“ vor, um das drängende Parkplatzproblem für Lkw-Fahrer zu lindern. Daraufhin gab eine Bürgerinitiative die Parolen „Jeder Baum zählt“ und „Bäume statt Brummis“ aus. Es ging freilich gar nicht um Bäume, sondern sie dienten nur als Vorwand, um die Parkplätze zu verhindern.

Die Lkw-Fahrer können sehen, wo sie bleiben. Darf man von Klimahysterie sprechen, wenn Bäume wichtiger als Menschen geworden sind? Jürgen Hanselmann, Hockenheim

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