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B 36 bei Neulußheim - Die verantwortlichen Planer machen für unsere Region alles andere als einen guten Job Der Verkehr steht langsam still!

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Zum Leserbrief „Verantwortliche benennen und bestrafen“ (SZ-Ausgabe vom 21. August) wird uns geschrieben: Bernhard Muth schreibt, dass die Verantwortlichen für das Verkehrsdesaster auf der B 36 in Höhe Neulußheim nicht nur benannt, sondern sogar bestraft gehören. Diese Meinung kann ich mittragen.

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Bevor die beiden neuen Ampelanlagen auf der B 36 da waren, war der Verkehr zu den Stoßzeiten auch etwas zähflüssig, aber ohne Staus. Auch alle Abbieger von der B 36 in Richtung Neulußheim/Reilingen, und die von den Einbiegespuren auf die B 36 nach Süden und nach Norden sind bei hohem Verkehrsaufkommen rein- und rausgekommen. Es gibt nämlich immer noch genügend rücksichtsvolle Verkehrsteilnehmer, die den Einbiegenden die Zufahrt ermöglicht haben.

Seitdem die Ampelanlagen in Betrieb sind, ist jedoch zu jeder Tageszeit – und vor allem zu den Stoßzeiten – nunmehr täglich Stau. Da ich mich näher mit der Situation beschäftigt habe, sind mir Informationen zu Ohren gekommen, dass im Vorfeld durchaus alternative Lösungen diskutiert worden seien, die ohne Ampelanlagen ausgekommen wären. Hier stellt sich schon die Frage, ob die Verantwortlichen für die jetzige Ausführung berufliche Konsequenzen in Kauf nehmen müssen. Es lässt sich meines Erachtens nicht vermitteln, dass jeder Otto Normalbürger für seine Fehler strafrechtlich und finanziell einstehen muss und die öffentlichen Amtsträger einfach so zur Tagesordnung übergehen und lapidar mitteilen: „Wir dachten, dass das die beste Lösung ist.“

Um die Sache abzurunden: Ich habe derzeit nicht den Eindruck, dass trotz hochmoderner Kommunikationsmittel die Abstimmung der verantwortlichen Verkehrsplaner in unserer Region gelingt und die Damen und Herren einen „auch nur annähernd brauchbaren Job“ leisten. Als Beispiele möchte ich nennen: Walldorfer Kreuz (A 5/A 6), Abfahrt Bruchsal (A 5), Salierbrücke bei Speyer, Sondierungsuntersuchung auf der A 61 vor dem Speyerer Kreuz, Rheinbrücken in Mannheim/Ludwigshafen, Fahrlachtunnel und so weiter.

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Vielleicht sollte man – anstatt hunderter E-Mails, Whatsapps, Videochats et cetera zu schreiben – doch mal in einem gemeinsamen Gespräch mit den paar Verantwortlichen, die auch über die Ausführung und Termine entscheiden, den besten gemeinsamen Nenner für die Bürger finden. Ein entsprechender Raum, in dem sich die Corona-Mindestabstände einhalten lassen, ist bestimmt zu finden.

Manfred Döring, Brühl

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