Deutschland neben der Spur?

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Einige Gedanken zur Lage in der Republik:

Eigentlich haben wir ein schönes Land. Allerdings gibt es eine mangelhafte Infrastruktur, eine geschwächte Bundeswehr und ein Inflationsproblem – letzteres dank Christine Lagarde und der Europäischen Zentralbank. Vielen drohen die Ersparnisse auszugehen.

Die Wirtschaft hängt voraussichtlich über den Winter größtenteils am Staatstropf.

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Interview

„Wir brauchen russisches Gas“

Veröffentlicht
Von
Jochen Gaugele
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Unser bisheriges Geschäftsmodell ist defekt. Amerika ist nicht mehr bereit, für unsere Sicherheit zu bezahlen, und Russland liefert kein billiges Gas mehr. China ist der nächste kommende Problembereich für uns, indem Rückgrat notwendig ist.

Die Freunde aus der EU wollen immer mehr Geld von uns, weil manche Zeitungen andauernd schreiben: „Deutschland ist ein reiches Land“.

Heute wird zum Stromsparen aufgerufen – gestern wurde der Kauf von Elektroautos favorisiert – ohne Strom wird das schwierig.

Die Schulen entlassen Jugendliche, die trotz ihrer Abschlüsse große Mängel im Lesen, Schreiben und Rechnen haben. Auch viele Menschen kommen wieder aus ärmeren Weltgegenden zu uns, weil sie denken: Deutschland weiß nicht wohin mit seinem Geld. Wie passt das auf Dauer zusammen?

Die Regelung des Migrationsproblems wurde so angepackt, dass man einfach nicht mehr darüber redet. Auch sind dies „Zuwanderer aus wirtschaftlichen Gründen“ und leider keine Fachkräfte. Diese Menschen müssen zurück in ihre Herkunftsländer, hier muss der Rechtsstaat tätig werden und seine Grenzen schützen vor illegalem Übertritt. Neue Flüchtlingstrecks sind schon unterwegs auf anderen Routen.

Wir brauchen Handwerker, Ärzte und Lehrer, um den Mittelstand in Deutschland zu erhalten – ansonsten bekommen wir ein wirkliches Problem in unserem Land.

Diese Fehler der Vergangenheit werden wir auf Dauer finanziell nicht meistern können. Unser Kanzler hat doch eine Zeitenwende angekündigt? Es wird Zeit, diese endlich anzugehen und umzusetzen. Nur den moralischen Zeigefinger zu erheben und andere Länder mit unseren Vorstellungen zu bevormunden, reicht hier nicht – wir müssen tätig werden und das Nötige umsetzen!

Gendersprache und Regenbogenflaggen helfen hier nur Gutmenschen und Ideologen, aber nicht der arbeitenden und steuerzahlenden Mehrheit.

Wir haben hier eine gewachsene Demokratie zu verteidigen und müssen zeigen, dass wir stärker sind als eine Autokratie! Aber noch haben es nicht alle gemerkt. Diesen Kampf dürfen wir nicht verlieren, es steht Frieden und Wohlstand auf dem Spiel. Gerade bei uns.

Siegfried Braun, Speyer