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Lkw-Fahrverbot - Für Bürger in der Karlsruher Straße nichts getan Erfolg fürs Gemeinwohl?

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Im Jahr 2014. Da habe ich einen Brief über die Verkehrssituation in Ketsch an den Bürgermeister und die fünf Fraktionen geschickt. Der Bürgermeister, die Grünen und Herr Weixler haben geantwortet. Die CDU, SPD und Freien Wähler fanden es nicht für nötig. Dazu gehören auch die Karlsruher-, Mannheimer-, Hockenheimer- und Walldorfer Straße bezüglich eines Lkw-Durchfahrtverbots. Im Oktober 2015 wehrte sich die CDU-Gemeinderatsfraktion gegen Vorwürfe der Bürgerinitiative Karlsruher Straße: „Immerhin sind wir Gemeinderäte für alle Ketscher Bürger.“ Fakt ist, die CDU hat für die Bürger in der Karlsruher Straße bezüglich des Schwerlastverkehrs nichts getan.

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Ich zitiere ein Schreiben vom Rhein-Neckar-Kreis: „Die Anordnung etwaiger verkehrsberuhigender Maßnahmen obliegt der zuständigen Straßenverkehrsbehörde. Bei der Karlsruher Straße handelt es sich um eine Gemeindestraße.“ Und das Regierungspräsidium meint: „Die Gemeinde Ketsch hat uns versichert, dass sie auch weiterhin bemüht sein wird, die innerörtlichen Verkehrsverhältnisse zum Wohle der Bürger zu gestalten. Nach der Vorlage der Verkehrskonzeption mit den genannten Untersuchungen auch zur Verbesserung der Verkehrssituation in der Karlsruher Straße, wird sich der Gemeinderat mit den Verbesserungsvorschlägen und den zeitlichen Realisierungsmöglichkeiten befassen. Die Gemeinde hat zugesagt, alles Mögliche daranzusetzen, dass dem Gemeinwohl der größtmögliche Erfolg zuteilwird.“

In Ketsch ist die Gemeinde örtliche Straßenverkehrsbehörde. Sie will nichts tun. Warum? Bis heute ist die Frage nicht geklärt, ob die rechteckigen Schächte in die Karlsruher Straße eingebaut werden durften. War der Einbau vor den Anwesen 3 bis 7 Murks? Und wenn ja, warum hat man die ausführende Firma nicht zur Verantwortung gezogen? Es gibt eine Geschwindigkeitsanzeige in der Karlsruher Straße. Die Geschwindigkeitsanzeige zeigt bei acht von zehn Fahrzeugen rot, also mehr als 35 km/h. Hier könnte man den Gemeindehaushalt sanieren!

Bei einem Tischtennislehrgang habe ich eine hochqualifizierte chinesische Chemikerin kennengelernt. Sie sagt über die Deutschen: „Manche haben komplett vergessen, warum und wofür sie leben. Sie arbeiten, bauen ein Haus, sind nur im Stress und vergessen die Fortpflanzung. Vor Weihnachten drehen alle durch, deshalb mache ich dann Urlaub. Untereinander sind viele nicht tolerant und haben keinen Respekt vor der Meinung anderer.“

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Wilfried Windisch, Ketsch

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