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Plankstadt - Hungernde Kinder in der Welt sollten auch profitieren Erlös der Christbaumaktion könnte doch geteilt werden

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Am 8. Januar findet in Plankstadt die 51. Christbaumaktion statt, deren Erlös für die Plankstadter Jugend verwendet werden soll. Es muss daher allen Beteiligten, den Organisatoren, den Helferinnen und Helfern und den Einsatzkräften für die Fahrzeuge gedankt werden. Es sollte aber auch gerade zur Weihnachtszeit an die christliche Tugend des Teilens erinnert werden. So war es über viele Jahre zur Tradition geworden, dass die Hälfte des Spendenerlöses bedürftigen Kindern in der Welt zur Verfügung gestellt wird. In Absprache mit den Kirchen und den Kindergärten hat der frühere aus Plankstadt stammende Abt Fidelis die Spende persönlich Kindern in Afrika überbracht. Der Spendenerlös der Sternsinger wird zum Beispiel in voller Höhe ebenfalls für Kinder in Afrika zur Verfügung gestellt. In vielen Fernsehsendungen wurde über Kinder in vielen Teilen der Welt berichtet, die hungern und sogar barfuß auf Müllhalden nach Essbarem suchen. Daran wurde unter anderem auch beim Hungermarsch der Kirchen erinnert und bei einer vorbildlichen Aktion Plankstadter Bäcker wurden Spenden für hungernde Kinder gesammelt. Wer noch nie gehungert hat, mag wohl keine Vorstellung davon haben, wie kostbar ein trockenes Stück Brot für ein Kind sein kann. Erst im November wurde an Sankt Martin erinnert, der seinen Mantel mit einem Bettler geteilt hat, und auch Nikolaus, der Bischof von Myra, ist unseren Kindern ein Vorbild des Helfens. So darf doch die Frage gestellt werden, ob nicht wie früher ein Teil des Spendenerlöses aus der Christbaumaktion für hungernde Kinder in der Welt zur Verfügung gestellt werden kann. Falls Bedenken bestehen sollten: Fragt doch die Kinder!

Rudi Lerche, Plankstadt

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