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Gesellschaft - Die überzogene deutsche Beschäftigung mit sich Erschöpfung des ganzen Abendlands?

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Weltoffen, bunter und diverser soll Deutschland sein? Dabei geht es immer nur um deutsche Befindlichkeiten, deutsche Moral und unsinnige Weltrettungspläne. Seit neuestem sind auch koloniale Schuld und globale Ausbeutung der Natur Zeichen einer schuldbeladenen Selbstbespiegelung.

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Was wirklich in der Welt ge-schieht, kommt kaum oder gar nicht mehr vor, zum Beispiel gegen die aggressive Bedrohung durch die chinesischen Weltmachtsambitionen, die Situation im Libanon, Jemen, Afghanistan zu rebellieren. Dies wird höchstens als „Scheitern des Westens“ angesprochen. Allein Putins Russland in Verbindung mit Belarus und Syrien wird in der Öffentlichkeit etwas mehr Beachtung geschenkt. Das Versagen von Uno, Nato und EU wird doch hier überdeutlich gezeigt. Wann sollen diese Institutionen noch etwas bewegen, wenn nicht jetzt?

Bei den Themen Klima und Migration zeigt sich diese geistige Selbstbeschränkung überdeutlich. Dass 98 Prozent der klimaschädlichen Gase aus dem Rest der Welt stammen, hat nicht einmal eine globale Betrachtungsweise des Problems zur Folge! Die Auseinandersetzung in den Debatten dreht sich immer nur um das, was „wir“ tun müssen, damit uns die Welt folgen soll. Dabei ist vollkommen klar, dass die gesamte Welt etwas tun muss!

Das gilt auch für die höchst bedauerliche und illegale Massenmigration. Das Konzept der „Willkommenskultur 2015“ ist mit der Realität von 2021 nicht vereinbar. Vor allem mit dem, was noch kommen könnte (siehe Afghanistan und Völkerwanderung).

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Nüchterne Analysen, die versuchen hier die ganze Welt mal in den Blick zu nehmen, sind in Deutschland nicht populär genug. Ferner die Weigerung, strategisch zu denken, das übernehmen Putin und Xi Jinping zu gerne für uns.

Den Kindern und Enkeln der Altachtundsechziger geht es vor allem um die politische Korrektheit und gendergerechte Sprache hierzulande, die immer neue Opfergruppen zutage fördert. Anders als bei früheren Bewegungen fehlt hier das Wort Freiheit gänzlich.

Stattdessen immer nur Vorschriften, Sprachregelungen und Verbote – das genaue Gegenteil einer Freiheitsbewegung. Inzwischen müssen selbst beim Fußball Zeichen wie ein Kniefall gesetzt werden. Das ist kein Zufall. Niemand mehr kann sich dem Zwang des „demonstrativ Guten“ entziehen, das wäre ja geschäftsschädigend.

Selbst Großkonzerne finden vieles nicht mit ihren Werten vereinbar, aber machen weiterhin Geschäfte mit den Saudis, mit Katar, Russland, Iran und China.

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Am Beispiel des politischen Verbrechens in Afghanistan zeigt sich: Uns geht es hierzulande zu gut, sodass wir vor lauter Nebensächlichkeiten die wahren Probleme nicht mehr sehen. Das wäre ein dringenderes Thema für den Wahlkampf, besser als die Pipifaxdebatten, die bei uns als wichtig erachtet werden: Wie kann man eigene Interessen verteidigen, Terroristen ausschalten, Diktatoren isolieren, ohne dabei militärisch, finanziell und moralisch vollkommen zu versagen?

Die dramatischen politischen Irrtümer dieser Zeit sind leider offenkundig!

Es ist eine Erschöpfung des Abendlandes vorhanden, diese schleppt sich vor allem in Deutschland in eine vermeintlich klimaneutrale Zukunft. Hilft uns hier das allgegenwärtige Schuldgefühl? Und die Moral aus der Geschicht‘: Ohne Rückgrat geht es nicht!

Mal sehen, ob es die nächste Regierung besser machen kann – „ohne ein Mantra der Regenbogenrepublik!“ Wohl dem, der bei diesen Bewerbern eine Lösung findet.

Siegfried Braun, Speyer

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