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Es gibt auch gute neue Wege

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Zum Artikel „Von Rosinenpickerei und Politikversagen“ vom 28. Mai wird uns geschrieben: Ich bin Fachkrankenpflegerin aus den Waldkliniken Eisenberg in Thüringen. Über mein Google-Alert habe ich von dem Artikel über den Kinofilm und die anschließende Diskussion gelesen. Warum ich das als Krankenschwester mache? Ich bin neben meiner tollen Arbeit auf Station auch noch Waldkliniken-Botschafterin (eine sogenannte Corporate Influencerin) und repräsentiere hier auch meine Klinik nach außen – meistens über Social Media, aber eben auch mal als Leserbriefschreiberin.

Ich möchte als Eisenbergerin die Aussage von Geschäftsführer Rüdiger Burger gerne klarstellen, da diese nicht korrekt ist! Wir sind in Eisenberg keine „Rosinenpicker“, sondern haben den allgemeinen Teil eines kommunalen Kreiskrankenhauses mit dem Auftrag der Grund- und Regelversorgung für den Saale-Holzland-Kreis in Thüringen. Und Rüdiger Burger liegt falsch mit seiner Aussage, da wir natürlich eine funktionierende Notaufnahme haben und sogar einen Hubschrauberlandeplatz als regionales Traumazentrum. Verunfallte Radfahrer in Eisenberg kommen daher durchaus zu uns in die Waldkliniken-Aufnahme, nicht mit dem Hubschrauber, sondern mit dem Rettungswagen.

Natürlich liegt unser Schwerpunkt in unserer Klinik auf der Orthopädie, mit dem Lehrstuhl der Universitätsklinik Jena sind wir hier als Lehrkrankenhaus spezialisiert und mit der Fachrichtung seit einem dreiviertel Jahrhundert auch national und international bekannt. Die Patienten kommen zu uns aufgrund unserer hohen medizinischen Versorgungsqualität. Und weil wir es in der Pflege schaffen, eine professionelle und familiäre Atmosphäre als Team herzustellen und dies überträgt sich auch auf unsere Patienten und deren Genesung.

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Daneben haben wir mit dem Neubau und den vielen dort umgesetzten Konzepten und Prozessanpassungen nun eben die Möglichkeit, ganz anders den Fokus auf die Patientenversorgung im stationären Bereich zu legen. Zudem mit einer Ausstattung, die tatsächlich vier beziehungsweise fünf Sterne verdient hat.

Rüdiger Burger von den GRN-Kliniken hat ja, laut Artikel, erwähnt, dass es gut ist, über Ansätze und Prozesse nachzudenken. In der Hoffnung, dass im Rhein-Neckar-Gebiet nicht nur nachgedacht, sondern auch zeitnah gehandelt wird, denn möglich ist es schon, solche neuen Wege zu gehen. „Just do it“ („lasst es uns tun“) – meint unser Chef dann immer.

In diesem Sinne schicke ich Ihnen und Ihren Lesern einen zufriedenen Gruß von einer Krankenschwester aus Thüringen.

Inken Rolle, Eisenberg

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