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"Adler" in Plankstadt Es wäre schade . . .

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Während andernorts historische Gebäude exemplarisch von der Gemeinde in Obhut genommen und genutzt werden, scheint es in Plankstadt traditionell an bauhistorischer Sympathie zu fehlen. Was stand nicht schon alles zum Abriss an: Bahnhof, Gaststätten, Jesuiten-Hofgut, Scheunen, Bürger- und Bauernhäuser. Die originellen Bauten des 18. und 19. Jahrhunderts fielen bis auf wenige Ausnahmen für Parkplätze, Banken, Straßenkreuzungen.

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Selbst das heutige Schmuckstück Heimatmuseum war in den 1980er Jahren abrissbeschlossen. Andernorts punktet die Lokalpolitik mit Palais Hirsch (Schwetzingen), Villa Meixner (Brühl), Zehntscheuer (Hockenheim), Alter Bahnhof (Neulussheim). Aus Altbauten wurden Begegnungsstätten, Kulturtreffs, Bibliotheken, Musikbühnen, Heimatmuseen. In Plankstadt hat altes Gemäuer keine Lobby, die meisten ortsbildprägenden charaktervollen Gebäude gingen verloren.

Am Montag entscheidet der Gemeinderat über den Bestand der historischen Gaststätte "Adler". Parkplatz statt Alt-Plankscht? Es wäre schade...

Winfried Wolf, Plankstadt

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