Burg Wersau FDP-Gemeinderäte verdrehen Fakten

Lesedauer

Zum Artikel „Kein Mittel für die Schlossmühle“ (SZ-Ausgabe vom 17. Februar) wird uns geschrieben:

Seit fast 15 Jahren wird am Ortsrand von Reilingen mit der ehemaligen Burg Wersau ein bedeutendes Stück Heimat- und Regionalgeschichte erforscht! Vom Landesamt für Denkmalpflege als besonders schützenswertes Geschichtserbe eingestuft, und von der Universität Heidelberg als ihr Gründungsort anerkannt, bietet sich der Spargelgemeinde eine der seltenen Möglichkeiten, die Vergangenheit zukunftsweisend in der Gegenwart historisch, kulturell und auch wirtschaftlich zu nutzen.

Fremdenverkehr, Kultur und Heimatpflege würden sich mit dem geplanten und projektierten Archäologie-Park Wersau geradezu optimal ergänzen und ihn zu einem weithin vermarktbaren Objekt machen – wenn es nicht seit ebenso langer Zeit zwei Ratsmitglieder gäbe, die mit allen Mitteln versuchen, das Projekt zu verhindern!

Mehr zum Thema

Gemeinderat

OB spricht von Konseqenzen

Veröffentlicht
Mehr erfahren
Rheinhalle

Neuer Ketscher Bürgermeister Timo Wangler legt Amtseid ab

Veröffentlicht
Von
Volker Widdrat
Mehr erfahren

Die Frage ist nur, mit welchen Mitteln! Gegen den Archäologie-Park zu sein, ist jedem Ratsmitglied, ja jedem Bürger, sein gutes Recht! Dann sollte er dies aber bitte mit Fakten und konstruktiver Kritik begründen, um letztendlich im Gemeinderat eine Mehrheit zu finden! Schon von Anfang an agieren aber die beiden FDP-Gemeinderäte Peter Schell und Jens Pflaum – trotz vieler Infogespräche und Vor-Ort-Terminen – immer wieder mit Halbwahrheiten, Andeutungen und einem Verdrehen von Tatsachen, um gegen die Wersau und die zahlreichen dort aktiven ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer Stimmung zu machen!

Dies gilt auch für den aktuellen Bericht über den Liberalen Stammtisch im oben genannten Artikel, in dem erneut Vermutungen, Falschdarstellungen und Dinge genannt werden, die keinem Faktencheck standhalten würden!

Ich frage daher: „Wie können Sie den Reilinger Bürgern beim Thema Burg Wersau noch mit gutem Gewissen in die Augen schauen, Jens Pflaum und Peter Schell?“

Otmar Geiger, Reilingen