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Investitionen in Schwetzingen - Sanierung des Rothacker’schen Hauses und die Brücke zum Pfaudler-Areal verschlingen viel Geld Finanzielle Bodenständigkeit statt Leuchtturmprojekte

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Die Pressemitteilung der Aktiven Bürger hat sicher vor allem vielen Urschwetzingern aus der Seele gesprochen. Vielen Dank auch von meiner Seite aus dafür.

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Muss es denn immer größer, teurer, luxuriöser werden in Schwetzingen? Sind diese geplanten Maßnahmen denn wirklich in solch übergroßen Rahmen erforderlich? Müssen Steuer- und Investitionsgelder wirklich vorrangig für solche pompöse Vorhaben ausgegeben werden?

Nein – müssen und sollten sie auch nicht. Da gibt es doch sehr viele andere, wesentlich wichtigere Projekte, in die der Staat und auch die Stadt Gelder investieren könnten und sollten.

Auch die Meinungen mancher Bürgervertreter, dass sie nur den geplanten Vorhaben zustimmen, wenn die Gelder nicht aus der Stadtkasse, sondern woanders her fließen, lassen den aufmerksamen Beobachter aufhorchen.

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Wenn etwas nicht unbedingt Nötiges in solchen finanziellen Dimensionen gebaut werden soll – wie zum Beispiel die Brücke am Bahnhof – lässt man es bauen. Aber nur – wenn man als Stadt nicht selbst dafür bezahlen soll?

Nach dem Motto: Völlig egal, wenn man ohne Not Geld verschwendet. Hauptsache, es ist nicht das eigene und die anderen zahlen!

Wie soll der normal denkende Menschenverstand denn das verstehen? Dieser nämlich fragt sich, ob denn an dieser Stelle überhaupt eine Brücke notwendig ist. Wo es doch in unmittelbarer Nähe genug Möglichkeiten gibt, um in die Innenstadt zu kommen.

Keine Frage, dass das Rothacker’sche Haus saniert werden sollte. Es ist auch toll, dass Schwetzingen endlich das von vielen gewünschte Spargelmuseum be-kommen wird. Aber für 20 Millionen Euro plus Folgekosten? Schwetzingen ist eine Große Kreisstadt. Wir sind nicht Paris oder London und ich bin sicher, dass das die meisten Einwohner auch gar nicht sein wollen.

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Rechnet man tatsächlich mit künftigen Touristenmassen, die ins Rothacker’sche Haus strömen und das Geschäftsleben in Schwetzingen derart ankurbeln und bereichern, dass sich diese immense Investition tatsächlich rechnen wird?

Meiner Meinung nach braucht Schwetzingen nicht ständig neue Leuchtturmprojekte. Ich persönlich würde mir etwas mehr politische und finanzielle Bodenständigkeit und Realität für Schwetzingen wünschen.

Schlussendlich eine kleine Anregung: Vielleicht wäre es ja auch möglich im sanierten raumreichen Rothacker’schen Haus dann auch eine neue barrierefreie Räumlichkeit für die „Brücke“ beziehungsweise für die Obdachlosen unserer Stadt zur Verfügung zu stellen. Der Verein sucht ja schon seit vielen Jahren danach – und es wäre toll, wenn sich Gemeinderat und Stadtverwaltung hierfür ebenso starkmachen könnten.

Raquel Rempp, Schwetzingen

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