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Grüne - Partei will vorgeburtliche Kindstötungen zum Bestandteil einer „bestmöglichen reproduktiven Gesundheitsversorgung“ machen Für mich sind sie nicht wählbar

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Zum Leserbrief „Wer entzaubert die Grünen?“ (SZ-Ausgabe vom 1. Mai) wird uns geschrieben: Dem Leserbrief von Siegfried Braun stimme ich prinzipiell zu. Die Grünen zu entzaubern, wäre im Grunde genommen nicht besonders schwierig. Allerdings werden die Verfehlungen dieser tiefroten Partei, die sich mit einem grünen Mäntelchen tarnt, der Öffentlichkeit weitestgehend vorenthalten. Man muss schon etwas recherchieren, beziehungsweise andere mediale Quellen nutzen, die nicht dem linksgrünen Zeitgeist frönen. Einen kleinen Beitrag möchte ich hierzu gerne leisten: Bündnis 90/Die Grünen wollen vorgeburtliche Kindstötungen zum Bestandteil einer „bestmöglichen reproduktiven Gesundheitsversorgung“ machen. Dieser radikale Beschluss, den die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen am 4. Mai fasste und jetzt auf ihrer Homepage veröffentlichte, stellt alles in den Schatten, was die Grünen dazu bislang verlauten ließen.

Das siebenseitige Papier trägt den Titel: „Flächendeckende Versorgungssicherheit beim Schwangerschaftsabbruch schaffen.“ In ihm fordern die Grünen nicht nur, vorgeburtliche Kindstötungen nicht länger als „rechtswidrig“ einzustufen, sondern künftig als Bestandteil einer „reproduktiven Gesundheitsversorgung“ zu betrachten.

Wörtlich heißt es in dem Papier: „Wir wollen für Frauen und gebärfähige Menschen die bestmögliche reproduktive Gesundheitsvorsorge. Nur so können wir bezüglich der reproduktiven Rechte zu Selbstbestimmung und damit zur Gleichberechtigung zwischen Geschlechtern beitragen.“ Zum besseren Verständnis. Wir reden hier nicht über Abfall oder Sperrmüll, sondern über Lebewesen, welche in den Körpern der Frauen heranwachsen!

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Frank Hellmann
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Die Kosten für die Abtreibungen –„250 Euro (medikamentös) und 600 Euro aufwärts (operativ)“ – wollen die Grünen „unabhängig vom Einkommen“ ungewollt Schwangerer natürlich auf die Solidargemeinschaft abwälzen. Das ganze Papier liest sich wie eine Arbeitsplatzgarantie für Mitarbeiter von „Pro familia“, die darin „als größter Träger innerhalb der Beratungslandschaft“ ausdrücklich genannt wird. Allein die oben genannten Fakten sind für mich ein Grund, dass ich diese Partei niemals wählen werde.

Natürlich könnte ich weitere schwere Verfehlungen der Grünen nennen. Dies würde jedoch den Rahmen eines Leserbriefes sprengen. Jeder kann sich ja selbst ein Bild machen.

Michael Groß, Schriesheim

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