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Korruptionsaffäre - Warum denn so eine Aufregung? Gehört zur CDU-Genetik

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Was für eine Aufregung um die Korruptionsaffären von Georg Nüßlein (CSU) und Nikolas Löbel (CDU), die durch Provisionszahlungen jeweils eine ordentliche Summe Geld abgezockt haben. Die Annahme von mehr oder weniger illegalen Spenden und Zahlungen gehört doch in der CDU/CSU zur Genetik.

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Leider werden sie vom Wähler zu schnell vergessen. Wer weiß noch von der Flick-Affäre, bei der verdeckte Parteispenden zur „Pflege der politischen Landschaft“ flossen. Wer weiß noch von der „Amigo-Affäre“, dem großen Korruptions-und Bestechungsskandal um den bayerischen Ministerpräsidenten Max Streibl und andere CSU-Politiker, der dann auch zum Rücktritt Streibls führte.

Wer weiß noch von „jüdischen Vermächtnissen“, von „Honigtöpfen im Süden“, die der hessische CDU-Chef Roland Koch „brutalstmöglich“ aufklären wollte. Später stellte sich heraus, dass er selbst tief darin verstrickt war. Wer erinnert sich noch daran, dass Bundeskanzler Helmut Kohl zurücktreten sollte, weil er die Herkunft von „Bimbes“ nicht verraten wollte.

Wer denkt noch an die 100 000 D-Mark (50 000 Euro), die Wolfgang Schäuble als Barspende empfangen und falsch verbucht hatte. Wer weiß noch von Max Strauß, von Walter Leisler-Kiep, von Franz Josef Jung, die alle in weitere Spendenaffären verstrickt waren.

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Jeder kennt jedoch noch die Lobbyarbeit von Philipp Amthor, für die er 250 000 Dollar erhalten hatte. Und dann gibt es ja noch den Gesundheitsminister Jens Spahn, für den bei einer Dinnerparty im Oktober von den Gästen jeweils 9999 Euro eingeworben wurden. Bei 10 000 Euro muss nämlich erst die Herkunft offengelegt werden.

Diese Auflistung ist mit Sicherheit nicht vollständig, sie zeigt aber, dass die CDU/CSU diejenige Partei in Deutschland ist, welche am besten mit Geld umgehen kann.

Nüßlein und Löbel sind dagegen doch eigentlich nur kleine Lichter, die allerdings den Fehler gemacht haben, sich ausgerechnet in der Corona-Pandemie an medizinischen Schutzmasken selbst bereichert zu haben.

Wie gesagt alles Genetik.

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Manfred Hößler, Hockenheim

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