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Geht’s eigentlich noch?

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Zum Brief aller 22 Gemeinderäte in Oftersheim im Vorfeld der Bürger-meisterwahl wird uns geschrieben:

Werte Gemeinderäte, ihre Veröffentlichung empfinde ich als übelste Einflussnahme auf die Bürger so kurz vor der Neuwahl unseres Bürgermeisters. Diese Einseitigkeit der Darstellung ist empörend für mich. Ich kann und will die Zusammenarbeit im Rathaus nicht beurteilen, viele Fragen bleiben aber offen.

Jetzt wollen Sie die Bürger bei einer Entscheidung beeinflussen, bei dem Thema Kurpfalzhalle haben Sie uns auch nicht mitgenommen, weit über Oftersheim hinaus wurde Kritik geübt – das hat sie alle nicht interessiert. Es hat einen üblen Beigeschmack. Mittlerweile frage ich mich, wie kompetent ist ein Gemeinderat, der in jahrelanger Zusammenarbeit nicht zeitnah im Gespräch ein Problem lösen kann.

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Mit diesem Ehrenamt will man doch für die Bürger kämpfen, oder? Ja, ja, nobody is perfect. Seit über 20 Jahren (bitte kein Denkmal) arbeite ich ehrenamtlich für Menschen wie zum Beispiel den Flüchtlingen aus Syrien mit unüberwindbaren Problemen. Hilfe bekam ich nicht von einer sozialen Partei, das „Bürgersteiggespräch“ war bald beendet, die christliche Partei antwortete auf Nachfrage, dass man meine E-Mail nicht öffnen konnte, eigenartig war nur, dass Parteimitglieder mich schon auf den Inhalt ansprachen. Einige Mitarbeiter im Rathaus verschanzten sich hinter Vorschriften.

Nur bei Bürgermeister Geiß habe ich endlich Hilfe erhalten, er hat die Notlage ernst genommen, Hilfe geleistet und Verbindungen ermöglicht und so noch größeres Leid von einer Familie abgewendet. Dieser Einsatz für Menschen fühlt sich so echt an, bis heute setzt er sich für die Leute im Ahrtal ein – auch ohne Presse – und mehr.

Auch in Zukunft benötigen wir einen Bürgermeister, dem die Menschen näherstehen als nicht immer sinnvolle Entscheidungen (Wasserspielplatz) oder irgendwelche Verwaltungsvorschriften.

Ingrid Richter, Oftersheim

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