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Geht’s jetzt zurück ins Heidentum?

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Über die Lage der Kirchen und die Kraft der biblischen Botschaft wird uns geschrieben:

In welcher Zeit leben wir? Wo bleibt das sogenannte Christliche Abendland? Die Kirchen werden leerer, Predigten inhaltsloser, die Menschen hoffnungsloser. Im Religionsunterricht werden die verändernde Kraft und die Hoffnung durch den biblischen Glauben nicht mehr weitergegeben. Die Bibel, die man zur Trauung geschenkt bekommt, verstaubt meistens. Ist doch alles überholt in unserer modernen Zeit. Doch – wo wird dies enden? Wie heißt es: „Weist man dem Glauben die Tür, kommt der Aberglaube durch die Hintertür herein“.

Seit 2000 Jahren wird die Botschaft der Bibel verbreitet, der ganze Westen und auch andere Gegenden der Welt wurden von der Lehre der Bibel positiv beeinflusst. Sie waren mehr oder weniger von der Ehrfurcht Gottes gekennzeichnet. Das sieht man in der Geschichte, der Literatur, den Gesetzen, den Traditionen, der Kunst und vielem anderen. Sogar unsere Zeit wurde nach der Geburt von Jesus Christus ausgerichtet.

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Ist es nicht erschreckend, zu sehen, wie viel seit der sogenannten „Aufklärung“ davon verlorengegangen ist? Das Wort der Heiligen Schrift wird hinterfragt und nicht mehr ernst genommen. Dies verstärkte sich in den letzten Jahrzehnten. Man löste sich bewusst mehr und mehr von den Vorgaben unseres Schöpfers: Es folgten die Sexualrevolution, feministische Revolution, Hinwendung zur fernöstlichen Spiritualität, Drogenkonsum, Satanismus, Evolutionstheorie.

Dies ist doch ein „Abbau der Werte“, die dem Menschen von Gott gegeben wurden. Genau diese Fesseln will man lösen. Geht es nicht in rasantem Tempo nach unten? Welche Götzen verehrt der heutige Mensch noch? Gott und Jesus werden ins Abseits gestellt, dafür füllen Internet mit Dauerberieselung die Zeit, Eltern dürfen immer weniger ihren Kindern etwas sagen, Töten ist an der Tagesordnung (Babys im Mutterleib, Sterbehilfegesetze werden mehr und mehr liberalisiert), Ehebruch ist vielfach normal geworden.

Die zunehmende Unmoral, Pornografie und Genderideologie höhlen die von Gott gegebenen Werte aus. Wenn die Grundlage der Gesellschaft, die Familie, angegriffen und zerstört wird, müssen wir uns nicht wundern, wenn es bergab geht.

Die unwissenschaftliche Genderideologie wird überall durchgesetzt, obwohl es nur eine Minderheit der Bevölkerung betrifft. Man will sie mit allen Mitteln „salonfähig“ machen. So wurde auch der „Pride-Monat“ mit dem Christopher-Street-Day und den Pride-Paraden zu einem religiösen Fest, dem die Massen zujubeln. Warum tut man dies?

Der Journalist Rod Dreher bezeichnet dies als die Wiedereinführung ins Heidentum. Man kann tun und lassen, was man will, und braucht keine Rechenschaft vor einem Gott abgeben. Der Kirchenhistoriker Dr. Carl Trueman schreibt in einer Kolumne für World: „Wer Zeit und Raum kontrolliert, kontrolliert auch die Kultur. Die frühen Christen im 4. Jahrhundert veränderten durch die neue Lehre allmählich das Heidentum in eine Gesellschaft, die sich nach der Botschaft der Bibel ausrichtete: Lebendige Kirchen entstanden, die Zeit wurde auf die Geburt Jesu festgelegt.“

So ist es keine Nebensächlichkeit, dass der Deutsche Bundestag entschieden hat, die Regenbogenflagge der LGBTQ-Bewegung am Christopher-Street-Day im Juni zu hissen. Ist es nicht ein Faustschlag auf unser christlich-biblisches Erbe? Man setzt Gottes Weisungen – die zum Wohl der Menschen gedacht sind – bewusst ab und will eine neue Zeit der menschlichen Selbstbestimmung markieren. Jeder soll seine Begierden ausleben dürfen. Christopher übrigens bedeutet: „Christusträger“ oder „Zu Christus gehörend“! Passt dieser Name hier nicht wie die „Faust aufs Auge“? Ist dies nicht ein Hohn gegen unseren Schöpfer, dessen Grundgedanken hier auf den Kopf gestellt werden?

Es ist in einem demokratischen Staat wichtig, dass jeder selbst entscheiden kann, wie er leben will. Doch diese unnatürliche Lebensart mit allen Anstrengungen hoffähig machen? So wird angestrebt, dass diese Genderlehre vom Kindergartenalter an als normal in die Kinderherzen gepflanzt werden soll. Experten dieses Faches sollen in Kindergärten und Schulen hier tätig werden.

Gott selbst warnt vor solchen Verführungen: „Weil sie es abgelehnt haben, die rettende Wahrheit zu lieben, liefert sie Gott der Macht der Lüge aus und hat sie ihren Leidenschaften dahin gegeben. Sie werden verurteilt werden.“ (Die Bibel – 2. Thess. 2, 9-12) Wer kann, bete für unser Volk.

Dora Weimer, Hockenheim

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