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Schutz von Wildtieren - Halterin kümmert sich nicht um das Tier Hund jagt Feldhasen

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Eine Frau geht in Brühl im Naturschutzgebiet mit ihrem Hund spazieren. Sie lässt ihren Hund von der Leine, der freut sich und rennt los. Er entdeckt dann ein Feldhasenbaby, jagt es und kann es schließlich packen. Bis die Hundebesitzerin endlich ihren Hund eingefangen hat, vergeht eine geraume Zeit. Sie nimmt dem Hund das kleine Wesen ab, setzt es am Rand des Feldes ab und entfernt sich.

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Am nächsten Tag sitzt der kleine Feldhase immer noch dort und eine andere Gassigängerin erbarmt sich und bringt das Tier zum Tierschutz. Dort stellt man natürlich Nackenverletzungen fest, verabreicht die lebensnotwendigen Medikamente und hofft, dass das Tier es überlebt. Warum kann man als verantwortungsbewusster Hundebesitzer in einem Naturschutzgebiet sein Tier nicht an der Leine lassen und warum entfernt man sich dann, wenn etwas passiert, so als ob nichts gewesen wäre. Es ist ja nur ein Feldhase.

In anderen Fällen geht es oft um Rehkitze oder auch um trächtige Rehe. Auch die Gemeinde Brühl war offenbar der Meinung, dass so ein Zwischenfall nicht der Rede wert sei und schmetterte die Beschwerde der Tierschützerin dementsprechend einfach ab. Barbara Schwalbe, Schwetzingen

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