AdUnit Billboard

Pandemie und lernen - Pragmatische Lösung, um Schülern und Lehrern eine Doppelbelastung zu ersparen Idee: Schuljahr einfach verlängern

Lesedauer

Die derzeitigen vielversprechenden Corona-Zahlen bringen Licht in das schlichte Dunkel. Mit großer Freude durften wir jüngst vernehmen, dass die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz in allen Bundesländern den markanten Wert von 50 unterschritten hat. Die Fachleute sagen jedoch zurecht, dass dadurch noch kein Grund zum Jubeln besteht, wenn auch mit Lockerungen der Einschränkungen gerechnet werden darf, was wir ja doch schon mit Freuden festgestellt haben. Das Ganze verdanken wir denen, die die behördlichen Regeln befolgt haben und vor allem den zahlreichen Corona-Impfungen, die immer höhere Zahlen erzielen. Das zeigt seine Auswirkungen natürlich auch im schulischen Bereich. Deshalb kann nach der so günstigen Entwicklung der Infektionszahlen der Schulbetrieb – unter Pandemiebedingungen – für alle Klassen beziehungsweise Kurse wieder aufgenommen werden, das heißt, das Abstandsgebot in den Räumen entfällt, Test- und Maskenpflicht haben vorläufig noch weiterhin Gültigkeit. Bonbons für Schüler sind Tagesausflüge, die wieder stattfinden dürfen.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

In seinem Kommentar „Unvorbereitete Schulen“ (SZ-Ausgabe vom 6. Juni) spricht Peter Reinhardt ein sehr wichtiges Thema an (Zitat): „Nun ist allerdings noch eine Kraftanstrengung unvermeidlich, um wieder Präsenzunterricht zu ermöglichen und gleichzeitig ein Konzept zur Schließung der Lernlücken zu entwickeln.“

Mit dem neuen Lehrstoff und gleichzeitig der „Aufholjagd des Lückenschließens“ wären die Jungen und Mädchen maßlos überfordert. Das darf keinesfalls passieren. Man kann nicht „auf dem Rücken der jungen Leute“ die unabwendbaren Probleme austragen und ihnen ihre schon geringe Freizeit noch mehr kürzen.

Ich sehe eine Möglichkeit, den Jungen und Mädchen, aber auch den Lehrkräften, die kaum zu schaffende Doppelbelastung zu ersparen. Die „unvermeidliche Kraftanstrengung“ kann entschärft werden, wenn das laufende Schuljahr um ein halbes Jahr verlängert wird.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Ein kleines Gremium von Fachleuten des Kultusministeriums – vor allem aber auch Lehrkräfte, die die Praxis im Berufsalltag ständig miterleben – könnten die neue Kultusministerin Theresa Schopper bei der Bearbeitung der besagten Angelegenheit beraten beziehungsweise unterstützen.

Die „Verlängerungslösung“ bringt etliche Vorteile mit sich: Mehr Zeit ist gleich weniger Hektik, ruhigeres Arbeiten, bessere Leistungen. Alle Klassen beziehungsweise Kursangehörige erhalten gleichzeitig dasselbe für sie vorhergesehene Bildungsangebot. Das gilt für die Bildungslücken.

Wir sind sicher, dass Baden-Württembergs Kultusministerin Theresa Schopper für unsere Jugend die richtigen, bestmöglichen Entscheidungen treffen wird.

Walter Bährle, Schwetzingen

AdUnit Mobile_Pos4
AdUnit Content_3
AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1