Coronavirus - Wer einen Termin ergattert, wird gut betreut Impfzentren in der Region leisten hervorragende Arbeit

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Die Überwindung der Corona-Pandemie ist sicherlich die größte gesellschaftliche Aufgabe des ersten Viertels unseres 21. Jahrhunderts. Mit Beginn der Impfungen kann inzwischen der Kampf gegen das Virus verstärkt aufgenommen werden.

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Einfach war es nicht, einen Impftermin für die über 80-jährigen Angehörigen zu finden. Seit dem 27. Dezember 2020 habe ich unzählige Male – sowohl über die Impfhotline, als auch das Internet – versucht, Termine zu bekommen. Mit Glück hat es endlich beim gefühlten hundertsten Mal über das Internet geklappt. Termine gab es für die Impfzentren in der Mannheimer Maimarkthalle, im Patrick-Henry-Village in Heidelberg und das Kreisimpfzentrum Dreiglockencenter in Weinheim.

Nach dem mit viel Geduld und Ausdauer endlich errungenen Termin, verliefen die Impfungen überall nach dem gleichen Ablauf reibungslos. Die Mitarbeiter – gleichgültig an welcher Station – von der Security am Eingang über die Bundeswehrsoldaten bei der Anmeldung beziehungsweise Abmeldung bis hin zum medizinischen Personal beim Ärztegespräch und letztlich bei der eigentlichen Impfung waren alle überaus hilfsbereit und freundlich. Alles lief stressfrei ab. In ungefähr 40 Minuten war alles vorbei.

Neben Personalausweis, Gesundheitskarte, Impfausweis und natürlich der Bestätigung des E–Mail-Ausdrucks für den Impftermin ist es ratsam, das Aufklärungsblatt zur Schutzimpfung und das Blatt zur Einwilligung der Impfung bereits ausgefüllt dabeizuhaben. Die Blätter liegen aber auch am Empfang und können schnell noch ausgefüllt werden. Eine Medikamentenliste mitzunehmen, ist ebenso von Vorteil beim Ärztegespräch.

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Angehörige können bei jeder Station dabei sein. Nach der Impfung wartet ein Ruheraum, in dem die geimpfte Person noch ungefähr 20 Minuten ruhen soll. Anschließend folgt die Abmeldung – und schon ist der Impfvorgang erledigt.

Die Unterschiede in den Impfzentren der Region sind minimal: Am meisten fällt die Länge der Laufwege auf. In Heidelberg und Weinheim sind es vom Parkplatz nur ein paar Schritte, um das Impfzentrum zu erreichen. Liegt das Impfzentrum in Mannheim, ist es für Menschen, die im Laufen eingeschränkt sind, ratsam, eine Gehhilfe mitzunehmen. Vom Parkplatz über den Haupteingang des Maimarktgeländes bis zur Halle 2 sind es doch einige hundert Meter.

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Bei aller Kritik und auch im Vergleich zu anderen Ländern in Europa und in der Welt sollte man froh sein über eine in diesem Falle wahrhaft funktionierende Verwaltung, gerade auch auf der kommunalen Ebene. Danke an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Impfzentren der Region. Sie leisten eine hervorragende und wichtige Arbeit sowie einen unschätzbaren Dienst am Wohl der Menschen in der Rhein-Neckar-Region.

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Dr. Peter Kaiser, Ketsch