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Fake News - In Mannheim ist der Anteil sogar höher als vermutet Jeder Vierte im Bundesland

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Zum Artikel „Fake News als Reformkiller“ (SZ-Ausgabe vom 10. Juli) wird uns geschrieben: In diesem Artikel geht es um die Frage: „Wie viel Unwissen verkraftet die Demokratie?“ – auch im Hinblick auf die Bundestagswahl im September und die Gefahr, dass Bürger die falsche Partei wählen, weil sie auf Fake News hereinfallen. Es wurde auch die Frage gestellt, ob die Medien mit seriösen Faktenchecks gegensteuern können.

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Eine noch unveröffentlichte Studie des Mannheimer Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung kommt zu dem Ergebnis, dass die Bürger eine verzerrte Wahrnehmung der wirtschaftspolitischen Lage haben. In diesem Zusammenhang wird eine Befragung von Deutschen erwähnt, die den Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund auf 30 Prozent bezifferten, der aber, laut Bericht, nur bei 15 Prozent liege. Ich erlaube mir, diese Zahl infrage zu stellen: Laut Statistischem Bundesamt leben in Deutschland 83,1 Millionen Bürger – Stand Dezember 2020 –, davon haben 20,8 Millionen Menschen einen Migrationshintergrund, das sind rund 25 Prozent, also jeder vierte Bürger. Auf unser Bundesland Baden-Württemberg bezogen, liegt dieser Anteil, Stand 2019, bei 33,8 Prozent (Quelle: Statistisches Landesamt).

Blicken wir auf zwei Großstädte, ergibt sich folgendes Bild: In Mannheim haben 45,6 Prozent der Bürger einen Migrationshintergrund (Stand Dezember 2020, Quelle: Stadt Mannheim), in Stuttgart liegt dieser Anteil bei 44 Prozent.

Gerade im Hinblick auf gefährliche Fake News und ein Misstrauen in Teilen unserer Bevölkerung im Hinblick auf Nachrichten oder Veröffentlichungen hätte ich eine korrektere oder detailliertere Darstellung für notwendig erachtet.

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Gaby Gehring, Schwetzingen

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