Konzert so spannend wie ein Krimi

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Zum Jazzfrühschoppen der Sparkasse Heidelberg und unserer Zeitung mit der SAP Big Band wird uns geschrieben:

Nach zwei Corona-Jahren gab es am Sonntag, 18. September, im Lutherhaus wieder Musik vom Feinsten.

Die Gestaltung fand ich fast so spannend wie einen Krimi, den Wechsel zwischen akzentuiertem und robustem Jazz mit zarten Rockballaden, wobei der Posaunist Stefan Pahlen mit dem Titel „Sunflower“ brillierte. Die Zuhörer waren nicht nur von dem Big-Band-Sound fasziniert. Auch die Sängerin Jeanette Friedrich bereicherte das Musikevent mit ihrer einfühlsamen Stimme. Der Bandleader Stephan Kirsch hatte nicht nur zu jedem Klassiker eine kleine Anekdote parat, er überzeugte mich durch einen tollen Sound, mit spezieller Zusammensetzung der Instrumente so, dass ich einmal alle Instrumente zählte. Zuerst die Rhythmusgruppe mit Schlagzeug, Piano, Gitarre, Bassgitarre, zwei Sopransaxofone, zwei Tenorsaxofone, ein Baritonsaxofon, zwei Trompeten und – notabene – vier Posaunen, wobei für den Bandleader Kirsch die Posaune das schönste Instrument der Welt ist. Gegen Ende des Programms zeigte sich der Schlagzeuger mit einem quirligen Trommelwirbel von seiner besten Seite.

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