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Fernsehen - Reportage über das zynische menschliche Verhalten Kükentöten im Vergleich zu Abtreibung

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Im MDR-Fernsehen sah ich kürzlich einen Beitrag, in dem über Veränderungen im Verfahren mit männlichen Hühnerküken berichtet wurde. So sollen ab diesem Jahr die Küken schon vor dem Schlüpfen im Ei getötet werden.

Ab 2024 solle auch dies nur noch bis zum siebten Tag der Brütungszeit möglich sein, weil die ungeborenen Tiere nach diesem Zeitpunkt Schmerzen empfinden. Für das Tierwohl eine löbliche Entwicklung.

Wie schwer ist es aber, diese Gedanken auf ungeborene Kinder zu übertragen? Solange man diese als „Schwangerschaftsgewebe“ klassifiziert und damit verschleiert, dass ein Kind im Mutterleib schon ab der zehnten Schwangerschaftswoche ausgebildete Füße und Hände hat, ist es wohl schwer möglich.

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Man hat auch mit Filmaufnahmen offenbar emotionale Äußerungen des Ungeborenen wie freudige Bewegungen wahrgenommen. Wenn nun von Politikern ein Recht auf Abtreibung bis zur Geburt gefordert wird, sollte man dann annehmen, dass das abzutreibende Kind keine Schmerzen empfindet?

Wohl keine menschliche Beziehung ist emotional intensiver als die zwischen Mutter und Kind. In diesem Zusammenhang muss man sich auch nicht über das „Post-Abortion-Syndrom“ wundern, das viele Frauen wohl auch oft erst Jahre nach der Abtreibung betrifft.

Wer Abtreibung fördert, wird geflissentlich verschweigen, dass es so etwas gibt, sondern das so wichtige Selbstbestimmungsrecht der Frau betonen.

Wie zynisch ist es auf diese Weise Tiere und Menschen unterschiedlich zu behandeln?

Peter Knebel, Oberhausen

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