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Ukraine-Krieg - Aussagen über andere Lebenseinstellungen stören Maßvoller Patriotismus – aber bitte nicht abwerten

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Sehr geehrter Herr Wolf, mit großem Interesse habe ich Ihren Leserbrief vom 9. April gelesen. Ich stimme in einigen Teilen den Aussagen über Putins Angriff auf die Ukraine zu. Es verstören mich allerdings Ihre Aussagen über Feminismus – laut sprachwissenschaftlicher Definition kein abwertender Begriff – und Ihre Äußerungen über ökologische Ziele, über Frauen- und Männerrollen, Frauen in gehobenen Positionen und die Genderpolitik. Ich selbst bin begeisterte Lokalpatriotin und stolz auf die demokratischen und liberalen Errungenschaften der Bundesrepublik Deutschland. Genauso bin ich mit meinen ukrainischen und russischen Freunden über Putins Angriff, seine Menschenverachtung, seine rückwärts gerichtete Weltanschauung und Ideologie entsetzt. Es stören mich allgemein Ihre hart an der Grenze zur Beleidigung ausgesprochenen Formulierungen über andere Lebenseinstellungen und Gegebenheiten, die meiner Meinung nach in unserer Gesellschaft ihre Berechtigung haben.

Unterstützen wir das ukrainische Volk in all seiner Vielfalt und bemühen wir uns alle um einen hoffentlich baldigen Frieden. Barbara Benkeser-Hammerton, Schwetzingen

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