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Corona-Pandemie Mehr antivirale Medikamente nötig

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In einer zunehmend globalisierten Welt sind Pandemien letztlich nur weltweit zu besiegen! Alle Menschen brauchen daher dringend Medikamente, die gegen Viren helfen. Es wird nie möglich sein, alle Bewohner der Erde bis in den letzten Winkel zu impfen. Was schon in den hoch entwickelten Industrieländern Europas nur schwer auf die Reihe zu bringen ist – Chaos und Überforderung sind an der Tagesordnung – wie soll das in der Dritten Welt möglich sein? Zumal Impfungen wiederholt werden müssen, weil das Virus mutiert! Wie viel Diskussion gibt es da allein um die Rechte an den Impfstoffen und das damit verbundene Geld!

Medikamente? Es gibt diese schon! Trotz nicht subventionierter Forschung hierzulande. Sie heißen zum Beispiel Ronapreve, Regkirona, Dexamethason, Baricitinib, Tocilizumab, Anakinra, Paxlovid (Pfizer); auch heimische Produkte wie Molnupiravir von Merck. Sie basieren auf von der Pharmaindustrie entwickelten Antikörpern, die infusioniert, aber auch als Tablette existieren (Quelle: dpa). Sie sind getestet und sollen gut verträglich sein. Nebenwirkungen gibt es – so wie bei jedem Medikament, auch bei Impfungen.

Wirksame Tabletten für die Welt! Das wär’s! Antivirale Medikamente können einen Krankenhausaufenthalt zu 70 Prozent vermeiden, sie können die Viruslast um 90 Prozent senken, die Systementwicklung auf die Hälfte reduzieren.

Nach einer Studie der EMA müssen nur drei Prozent Infizierter in die Klinik. Gut, dass weltweit an 600 Medikamenten geforscht wird. Da kann man nur viel Erfolg wünschen.

Nach einer Meldung der Deutschen Presseagentur soll Gesundheitsminister Spahn schon 200 000 Dosen für vier Millionen Euro gekauft haben, die jedoch selten eingesetzt werden. Liegt es etwa an den Kosten von 20 Euro pro Dosis?

Klaus Tremmel, Ketsch

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