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Umweltschäden - Streitkräfte verursachen massig Treibhausgase Militär – tödlich fürs Klima

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Ein Bericht des US-Kongresses stellte 2012 fest, dass das US-Militär der größte Einzelkonsument von Erdölprodukten in der USA und damit auch weltweit ist. Das US-Militär ist damit der größte Klimakiller der Erde. Seit Beginn des sogenannten Krieges gegen den Terror im Jahre 2001 hat das Pentagon laut einer Studie 1,2 Milliarden Tonnen Treibhausgase verursacht.

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Auch die weitaus weniger aktive Bundeswehr ist nicht gerade klimabewusst. Das deutsche Militär produziert jährlich 1,7 Millionen Tonnen CO2. Der Panzer „Leopard 2“ verbraucht bis zu 530 Liter Sprit auf hundert Kilometern. Ein Tornado- Kampfflugzeug schluckt zwischen 2250 und 7500 Liter Kerosin pro Stunde. In den weltweiten Klimaverhandlungen und den Vereinbarungen von Kyoto und Paris zur Begrenzung des CO2-Ausstoßes spielen diese Zahlen keine Rolle.

Seit mehr als 20 Jahren ist das Militär auf Druck der USA, der anderen Nato-Staaten und Russlands von Berichtspflichten über den CO2-Ausstoß freigestellt. Neben den direkten Belastungen für Umwelt Gesundheit und Klima durch das Militär entziehen die hohen Rüstungsausgaben den Haushalten viel Geld für Investitionen in den Umweltschutz, die Umweltsanierung und die Energiewende.

Wer mehr Militärausgaben befürwortet (Nato-Ziel zwei Prozent) ist gegen Umwelt und Klimaschutz. Insbesondere die Partei mit dem grünen Mäntelchen fordert vehement eine Erhöhung des Wehretats. Klimaschutz geht aber nur mit Abrüstung. Niemand bedroht uns. Aufrüstung ist so unnötig wie „Testikel Papam“.

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Manfred Hößler, Hockenheim

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